PC-Markt soll 2017 erneut um fünf Prozent schrumpfen

Der Markt für klassische Desktop-PCs und Notebooks verlor in den vergangenen Jahren immer mehr and Bedeutung. Im Vergleich zu 2015 gingen die Auslieferungen im vergangenen Jahr um sechs Prozent zurück - und fielen damit zum fünften Mal in Folge.

Insgesamt sollen rund 260 Millionen PC-Systeme verkauft worden sein. Lediglich die beiden Branchengrößen Dell und HP konnten konträr zum Branchentrends eine starke Nachfrage aus der Industrie verzeichnen.

Für 2017 gibt sich die Branche begrenzt optimistisch. Zwar sollen die Verkäufe erneut zurückgehen, allerdings wird mit einem Minus von weniger als fünf Prozent gerechnet.

Von einer stärkeren Nachfrage wird vor allem in zwei Bereichen ausgegangen. Zum einen könnten sich Plattformen, die CPU und GPU verbinden, einer größeren Beliebtheit erfreuen, zum anderen hoffen die Hersteller auf AMD: Sowohl die neuen Ryzen-Chips als auch die Vega-Grafikkarten, die im zweiten Quartal vermutlich im Rahmen der Computex vorgestellt werden, sollen dem Markt neue Impulse verleihen.

Sollte sich die letzte Prognose bewahrheiten, könnten sich die Ümsätze insgesamt sogar positiv entwickeln - denn Gaming-Rechner sind in der Regel deutlich teurer als schlichte Bürorechner.

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5 Kommentare
    Dein Kommentar
  • quixx
    Die Zuwachsraten der Gründerzeiten "Internet für alle" sind passé.

    Auch können die PCs seit zehn Jahren, was 99% der Menschen brauchen. Und für diesen Bedarf bis "flashplayer" halten Desktops länger als zehn Jahre. Wenn sie nicht von der Stange oder ein Stangenglücksfall sind.
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  • Derfnam
    Überschrift: (...) um 5 % (...), Text: (...) Minus von weniger als fünf Prozent (...).

    Ich bin mir zudem sicher, dass die Verkäufe nicht um 5 Prozent zurückgehen 'sollen', sondern dass das befürchtet/erwartet/prognostiziert wird.

    Die diversen Flüchtigkeitsfehler runden das Bild nach unten ab.
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  • ShieTar
    Anonymous sagte:
    Ich bin mir zudem sicher, dass die Verkäufe nicht um 5 Prozent zurückgehen 'sollen', sondern dass das befürchtet/erwartet/prognostiziert wird.

    Ich denke das richtige Verb an der Stelle ist "prophezeit", oder vielleicht auch "orakelt". Der Genosse Wellendorf zitiert doch hier einfach nur eine Meinung die irgendein IT-Priester ohne Angabe von Annahmen in einem anderen Forum gepostet hat. Und ob die falsch oder richtig war, wird in 2018 eh kein Mensch kontrollieren, weil die Zahl ohnehin keinerlei Relevanz hat.
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