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Benchmarks: 4 KB Random Reads/Writes

Zwei PCI Express-SSDs im Test
Von , Achim Roos

Iometer: 4 KB Random Reads/Writes

Bei hohen Queue-Tiefen ab QD=16 besticht vor allem das Nytro WarpDrive WLP4-200 mit einer guten Leseleistung und erreicht etwas mehr als 160.000 IOPS. Sein Vorgänger SLP-300 bringt es hier noch auf mehr als 120.000 IOPS. Beide finden sich auch beim Schreiben ganz vorne, wobei der Vorsprung nicht ganz so deutlich ausfällt. Die OWC Mercury Accelsior liegt beim Lesen in etwa gleichauf mit der schon etwas älteren SSD Samsung SS1605 und fällt beim Schreiben deutlich zurück – in beiden Fällen ist das der letzte Platz.

AS-SSD: 4 KB Random Reads/Writes

Uneinheitlich ist dagegen das Ergebnis bei AS-SSD und CrystalDiskMark: Zwar liegen auch hier die beiden LSI-Produkte beim Lesen vorne, doch beim Schreiben bilden sie wie die OWC Mercury Accelsior mehr oder weniger nur Mittelmaß und müssen den SSDs auch bei hohen Queue-Tiefen den Vortritt lassen.

CrystalDiskMark: 4 KB Random Reads/Writes

Die PCIe-SSDs von LSI können beim Lesen erst bei hohen Queue-Tiefen einen Performance-Vorsprung gegenüber den Flash-Laufwerken von Samsung und Micron herausholen. Anders sieht es beim Schreiben aus – hier nehmen sich SSDs und die Testkandidaten von LSI und OWC nur wenig.

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  • Tesetilaro , 20. November 2012 16:47
    zeigt sich imho nur, daß die Samsung und Marvell Controller den Sandforce haushoch überlegen sind, man stelle sich Raidverbund via PCIexpress angeschlossen mit mehreren dieser Controller vor...

    Dann wären die SF Controlle schlicht deklassiert - so stellen sich die Testergebniss zumindest für mich dar.
  • kraeutersalz , 20. November 2012 23:09
    Jetzt müssen die Hersteller nur noch die austauschbaren SSD-Blades in RAM-Riegel-Form anbieten und die Mainboardhersteller mehr Bänke einbauen. So könnte ich mir die Zukunft der Festspeicherung im Computer vorstellen.
    Irgendwann werden wir sowieso mal superrechner am Handgelenk tragen können ^^

    MfG kraeutersalz
  • Headyman , 21. November 2012 00:47
    "Zufällige Schreib- und Lesezugriffe mit einer Blockgröße von 512 GB..."
    So weit sind wir noch nicht ganz... :) 
  • Headyman , 21. November 2012 00:55
    Irgendwie ernüchternd, 4x Sandforce und nur 2-3 mal schneller wie 1xSamsung

    Hoffentlich kämpfen die Sandforce hier Controller nicht auch an Krankheiten, die Firmen wie OCZ ziemlich zermürbt haben.

    Bei der Zuverlässigkeit kommt man eigentlich an Samsung gar nicht mehr vorbei, seit der 470 und auch die 8xx Serien sind praktisch uneinholbar weit vorn.
  • derGhostrider , 21. November 2012 22:29
    Den Tippfehler hat ja bereits Headyman gefunden... ;) 

    Was bleibt da zu sagen? Nun, die LSI Karte ist für den Servereinsatz. Man darf nicht vergessen, daß die mit SLC-Chips ausgeliefert wird und somit sehr robust sein dürfte. Also in Anwendungsszenarien, wo normale Deskopf-SSDs nach einigen Monaten schlichtweg kaputt sind, hat eine solche Lösung keine Probleme.
    DAS ist dann wohl auch der entscheidende Grund für den Preis! Mit passendem RAID-Controller und genügend SSDs könnte man ansonsten die reine Geschwindigkeit auch anders realisieren. Aber Geschwindigkeit ist wertlos, wenn das System unzuverlässig ist bzw alle Nase lang die SSDs ausfallen. (Ausfallen durch extremen Verschleiß ist gemeint)

    Die OWC ist irgendwie überflüssig. m.E. schneidet die 840 pro häufig genug besser ab, kostet weniger und ist problemloser zu betreiben.

    -----

    Bleibt noch zu hoffen, daß die neuen Enterprise-SSDs von Samsung und Intel gegeneinander getestet werden! Also diese Samsung 1625 (?)... Die klingt von den Daten her nämlich brauchbar - sofern sie denn auch hält, was versprochen wird.
  • Tesetilaro , 22. November 2012 09:34
    Der Punkt mit SLC vs. MLC ist mitnichten so einfach, inzwischen gibt es tools die auswerten wann die SSD voraussichtlich ausfällt, dann kann ich in ruhe berechnen wieviele MLC SSDs ich über die lebenszeit brauchen, den preis addieren und dann feststellen, möglicherweise günstiger als eine SLC...

    hängt halt alles vom Scenarion ab ;) 
  • sleepless , 24. November 2012 14:41
    IMMER WENN . . .

    . . . die chinesische Hardware-Mafia mit Begriffe wie :

    - SSD (gepaart mit PCI-Ex)
    bzw.
    - Entensteiß
    - Speed
    - Professional
    - etc.
    rumhantiert, . . .

    . . . ist nur EINES immer gaaaaaaaaaaaaaanz klar:

    Es wird extrem unangemessen SAU-TEUER !!!
  • derGhostrider , 24. November 2012 19:46
    Zitat :
    Der Punkt mit SLC vs. MLC ist mitnichten so einfach, inzwischen gibt es tools die auswerten wann die SSD voraussichtlich ausfällt, dann kann ich in ruhe berechnen wieviele MLC SSDs ich über die lebenszeit brauchen, den preis addieren und dann feststellen, möglicherweise günstiger als eine SLC...

    hängt halt alles vom Scenarion ab ;) 

    Das ist Unfug. Eine Milchmädchenrechnung, die vielleicht zu Hause aufgeht oder in Systemen, bei denen es eigentlich eh egal ist, was man macht, da sie unglaublich unwichtig sind.

    Bei produktiven Servern kannst Du nicht alle Nase lang den Betrieb unterbrechen, nur da Du meinst an MLC-SSDs 10 Euro sparen zu können.
    Das rechnet sich niemals, denn allein die Ausfallzeit der Hardware ist bereits teurer als die SLC-SSD. Ganz zu schweigen von den Kosten für die Arbeitszeit.
  • derLordselbst , 4. Februar 2013 13:22
    Für mich entscheidende Infos fehlen (oder ich habe sie überlesen^^):

    Unterstützen die Karten TRIM, bzw. klappt das über PCIExpress? Wenn nicht, bekommen sie die "Alterung" durch eigene Tools im Griff? (aus meinem Bekanntenkreis kenne ich RAID-Experimente, die erst begeisterten, aber nach einem halben Jahr langsamer als Single-SSDs liefen...

    Sind die Karten bootfähig?
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