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Zeitachse: Vom Athlon 1000 bis heute

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Bevor wir auf die Vor- und Nachteile des neuen Prozessors eingehen, wollen wir den Blick auf die Prozessor-Releases der letzten Jahre richten:

Datum Intel Tage AMD Tage
02.02.2004 Pentium 4 3.4 GHz, Pentium 4 3.4E GHz & Pentium 4 Extreme Edition 3.4 GHz 131
06.01.2004 Athlon 64 3400+ 104
24.09.2003 Pentium 4 EE 3.2 GHz 93 Athlon 64 FX-51 & Athlon 64 3200+ 104
23.06.2003 Pentium 4 3.2 GHz 70
13.05.2003 Athlon XP 3200+ 92
14.04.2003 Pentium 4 3.0 GHz (800 MHz) 151
10.02.2003 Athlon XP 3000+ 133
14.11.2002 Pentium 4 HT 3.06 GHz 80
30.09.2002 Athlon XP 2800+ 40
26.08.2002 Pentium 4 2.8 GHz 112
21.08.2002 Athlon XP 2600+ 72
10.06.2002 Athlon XP 2200+ (0.13 µm) 89
06.05.2002 Pentium 4 2.53 GHz 34
02.04.2002 Pentium 4 2.4 GHz 85
13.03.2002 Athlon XP 2100+ 65
07.01.2002 Pentium 4 2.2 GHz (0.13µm) 133 Athlon XP 2000+ 63
05.11.2001 Athlon XP 1900+ 27
09.10.2001 Athlon XP 1800+ 97
27.08.2001 Pentium 4 2.0 GHz 89
04.07.2001 Athlon 1400 104
30.05.2001 Pentium 4 1.7 GHz 190
22.03.2001 Athlon 1333 155
21.11.2000 Pentium 4 1.5 GHz (0.18 µm)
18.10.2000 Athlon 1200 135
05.06.2000 Athlon 1000 (0.18 µm)

Es fällt hier vor allem auf, dass die Taktraten seit 18 Monaten kaum noch nennenswert gestiegen sind. So mussten sich AMD und Intel anderer Leistung steigernder Mittel bedienen. Bei AMD waren es 200 MHz Systemtakt und 512 kB Cache, Intel führte seinen ebenfalls 200 MHz schnellen Systembus und Hyper Threading ein.

Man gewinnt schnell den Eindruck, als seien Taktsteigerungen mit der bisher verwendeten 130-nm-Technologie nicht mehr möglich. Dies trifft für AMD größtenteils auch zu, doch Intel hat vermutlich noch mehr Spielraum, als man das zu erkennen geben möchte. Unser Overclocking-Projekt , bei dem wir einen herkömmlichen Northwood-Prozessor mit flüssigem Stickstoff gekühlt mit über 5 GHz betreiben konnten, belegt dies, zumal beide neuen 3,4-GHz-Prozessoren auf Basis des Northwood luftgekühlt bis 4 GHz ohne jegliche Probleme zu betreiben sind.

Nichtsdestotrotz hat Intels Gigahertz-Wahn nicht so viel gebracht, wie man beim kurzen Blick auf die Zahlen und technischen Daten vermuten würde. Stattdessen sitzen die Texaner mit der Athlon-64-Familie dem Chipgiganten im Nacken - und das mit einem Taktunterschied von nunmehr 55% bzw. 1,2 GHz. Immerhin wird auch in Dresden an 90 nm gearbeitet.

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