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3,5 versus 2,5 Zoll

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Die Zahl der Ankündigungen durch die Festplattenhersteller macht es deutlich: Der Trend geht zu 2,5". Modelle mit 5.400 U/Min sind heute nichts besonderes mehr, Hitachi hat sogar das erste Notebook-Laufwerk mit 7.200 U/Min am Start. Dennoch soll es für den Dauerbetrieb ausgelegt sein und nicht wesentlich mehr Strom verbrauchen als Modelle mit niedrigerer Drehzahl.

Kleinere Scheiben auf solche Umdrehungszahlen zu beschleunigen erfordert weniger Kraft. Auch die dabei entstehende Abwärme ist durch die verkleinerte Reibungsfläche erheblich geringer. Letzten Endes sollte auch die Haltbarkeit solcher Festplatten besser sein, da die mechanische Belastung der Bauteile geringer ausfällt. In dieser Hinsicht bietet sich auch der Einsatz in Serversystemen an, die nicht allzu große Datenmengen liefern müssen (z.B. Webserver).

In einem Punkt bedeutet der Trend weg von 3,5" und hin zu 2,5" einen erheblichen Nachteil: Die Performance ist spürbar geringer. Selbst wenn Caches mit 8 MB sich auch bei Notebook-Laufwerken schnell durchsetzen: Die absolute Geschwindigkeit der Magnetplatten ist geringer, die Datenübertragungsraten hinken daher hintendrein. Für den Desktop-Einsatz beduetet das ergo Einschnitte.

Bei mobilem oder platzsparenden Einsatz bedeuten die kommenden 2,5" Generationen jedoch erheblichen Fortschritt. Die Anbindung geschieht wie gewohnt über UltraATA (Adapter sind im Handel erhältlich), auch Serial ATA ist schon möglich . Der Einsatz in externen Speichersystemen ist nur konsequent, denn kein anderes Medium speichert Datenmengen von derzeit bis zu 80 GB auf so kleinem Raum.

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