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Nokia Lumia 1520 im Test: Das erste Phablet mit Windows Phone 8

Nokia Lumia 1520 im Test: Das erste Phablet mit Windows Phone 8
Von , Armando Degá

Das beste Kamera-Smartphone hat Nokia mit dem Lumia 1020 bereits im Angebot. Jetzt schielt das Lumia 1520 nach dem Thron im Phablet-Segment. Denn im Gegensatz zu vielen bisherigen Smartphones von Nokia setzen die Finnen diesmal auf topaktuelle Hardware.

Aktuelle Marktforschungen zeigen, dass Smartphones mit Windows Phone 8 langsam, aber stetig Marktanteile hinzugewinnen. Als strategischer Partner und größter Anbieter von entsprechenden Endgeräten profitiert gewiss auch der einstige Branchenprimus Nokia von diesem Trend. Und das obwohl in der Vergangenheit selbst brandneue Smartphones der Finnen in puncto Hardware oft nicht mit der Android- und iOS-Konkurrenz derselben Preisklasse mithalten konnten.

Im Alltagsbetrieb haben sich die Geräte dennoch meistens sehr gut geschlagen und mit einer absolut flüssigen Bedienung überzeugt. Mit dem neuesten Smartphone namens Lumia 1520 setzt Nokia nun erstmals auf eines der aktuell schnellsten SoCs (System-on-Chip) überhaupt. Der Qualcomm Snapdragon 800 mit seinen vier Krait-400-Kernen befeuert unter anderem die Phablet-Flaggschiffe Samsung Galaxy Note 3 und Sony Xperia Z Ultra und verhilft diesen zu bemerkenswerten Leistungen.

Auch das Nokia Lumia 1520 gehört mit seinem sechs Zoll großen Bildschirm in die Klasse der Phablets. Der Prozessor taktet mit 2,2 GHz und wird von zwei GByte Arbeitsspeicher flankiert. Beste Voraussetzungen also für hohe Performance und ein gutes Gesamtergebnis, zumal das Lumia 1520 bereits mit dem dritten Update von Windows Phone 8 bzw. der Nokia-eigenen Version Lumia Black ausgestattet ist. Dazu aber später mehr.

Einmal mehr versucht Nokia mit dem Aspekt Foto-Smartphone Punkte zu sammeln. Zwar verbauen die Finnen nicht deren aktuell beste Kamera aus dem Lumia 1020 mit satten 41 Megapixel Auflösung, aber die PureView-Optik im neuesten Phablet mit ihren 20 Megapixeln verspricht dennoch Einiges.

Genau wie die übrigen Eckdaten: Full-HD-Display mit IPS-Technik, erweiterbare 32 GByte Speicher und modernste Funkmodule mit ac-WLAN und LTE Cat. 4 hat das Lumia 1520 an Bord. Damit sollte der Weg Richtung Phablet-Krone zumindest schon mal recht gut vorbereitet sein.

3 Kommentare anzeigen.
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  • besterino , 30. Januar 2014 15:06
    ...und wann kann ich so ein Ding endlich in ein Dock stellen und dann damit richtig arbeiten? *seufz* Das ist immer noch mein Traum: in der Tasche ein Telefon, im Dock ein "PC" (mit Bildschirmanschluss, USB, Ethernet und voller MS-Office-Funktionalität, nicht so einer abgespeckten ARM/RT Version). Dafür müssen aber leider wohl die x86-Phone-Chipsätze von Intel noch etwas reifer werden.
  • mr-sixpack , 2. Februar 2014 00:59
    tja, besterino, man kann natürlich etwas bemängeln, weil es technisch noch nicht auf dem Level liegt, welches vielleicht in ein zwei Jahren Realität werde könnte. Man sollte das Nokia Lumia 1520 als das sehen was es ist: Ein sehr großes Smartphone mit topaktueller Ausstattung, und kein Handy/PC/Raumschiff :p  . Was mir sehr gefällt sind die Verarbeitung, die technische Ausstatttung (Prozessor, Arbeitsspeicher, Kamera), sowie diverse kleine Extras, welche ich finde sehr nützlich finde, z.b die Uhr, die auf auf dem ausgeschalteten Screen eingeblendet wird. Die einzigen Sorgen die ich bei so großen Smartphones habe ist die Bedienung, wobei ich bei meinem Galaxy Note 1 auch nach einer Woche keine Probleme mehr hatte, das Gerät unkompliziert zu bedienen. Bei dealdoktor.de gibt es das Handy im Moment für einmalig 99€ plus einen 15€-Vertrag, was meiner Meinung nach ein ziemliches Schnäppchen ist, da somit Vertrag + Handy billiger sind als das Handy im Einkauf alleine.
  • avatar_87 , 2. Februar 2014 09:58
    Davon abgesehen ist dieses abgespeckte Windows gar nicht mal so schlecht. Man sollte sich mal erkundigen.