Nachdem die neuen GeForce GTX 660 und GTX 660 Ti Nvidias gehobenere Mittelklasse repräsentieren, stellen wir uns die Frage: taugt PhysX überhaupt noch als Kaufargument oder nimmt man es eher aus Gewohnheit zur Kenntnis? Wir testen nach 2 Jahren erneut..
Warum eigentlich dieser Artikel? Nach Analyse der verschiedensten Launchartikel zur GeForce GTX 660 Ti und GTX 660 ist uns aufgefallen, dass es aktuell keine wirklich belastbaren Auswertungen und Vergleiche zur PhysX-Tauglichkeit der neuen Karten gibt und dass auch die Vergleiche zwischen PhysX auf GPU und CPU ein wenig aus der Mode gekommen zu sein scheinen. Sicher, PhysX ist für die einen ein unabdingbares Verkaufsargument, während es für die anderen eher eine sinnlos verschwendete Zeile in der Produktbeschreibung darstellt, aber ganz übergehen kann man es am Ende dann doch nicht. Selbst wenn die wirklich herausragenden Titel mit PhysX rar geblieben sind, es gibt sie und man kann es nicht ignorieren.
Interessant werden dieses Mal vor allem zwei Dinge sein: wie gut schneidet Nvidias neue Mittelklasse im PhysX-Leistungsvergleich ab und können die aktuellen AMD-Karten mit Hilfe der CPU dagegen halten, wo doch Nvidia bereits seit langem versprach, die Physikberechnungen auf der CPU in mehr als nur einem Thread zu realisieren? Wir werden somit in Anlehnung an unseren vor einiger Zeit veröffentlichten Artikel "PhysX: Lust, Last oder Frust?" auch darauf noch einmal detaillierter eingehen.
Overkill oder zu lahm?