PiBakery vereinfacht Raspberry-Installation

Die Einrichtung eines Raspberry Pi ist weder sonderlich schwierig noch allzu aufwändig - solange Monitor, Maus und Tastatur zur Verfügung stehen. PiBakery erleichtert die komplett unbeaufsichtigten Installation wesentlich, indem es eine komplette Installations- und Startroutine auf die Speicherkarte bringt.

Die Bedienung des Programms erfolgt über eine einfache, an die Programmiersprache Scratch erinnernde grafische Oberfläche, in der sich verschiedene Befehle aneinanderreihen lassen. Dies geschieht sowohl für den ersten Start des Betriebssystems als auch für jeden einzelnen Systemstart.

So ist es etwa möglich, beim ersten Start den Zugang zum WLAN herzustellen, einen VNC- oder Dateiserver zu installieren und dann bei jedem Start des Raspberry den Server zu starten. Auch komplexere Befehlsketten und Dateioperationen sind so realisierbar. Auf Knopfdruck wird die SD-Karte entsprechend beschrieben, die Abfolgen lassen sich auch modifizieren und eine Update-Funktion ist ebenfalls integriert.

Die Software steht ab sofort für Mac und Windows zur Verfügung, eine Linux-Version soll demnächst folgen. Da Raspbian zur Installation gehört, ist auch der Download vergleichsweise groß. 

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