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Panasonic DMP-BD10, Fortsetzung

Einführung zu HDTV: Player, Medien und Bildschirme
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Allerdings gibt es auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten, insbesondere für die Wiedergabe, die uns ja in erster Linie interessiert. Angesichts der Tatsache, dass viele Fernseher nicht mehr alle Funktionen unterstützen, wenn man auf HDMI umstellt, ist dies umso interessanter. Es gibt zwei nicht besonders leistungsfähige Anti-Rausch-Filter. Darüber hinaus kann man den Kontrast, die Helligkeit, die Schärfe, die Farben und den Gamma-Wert anpassen. Die Voreinstellungen wie "Kino", "weich" oder "fein" sind sehr gut, um das Bild dem eigenen Geschmack und dem jeweiligen Film anzupassen. Wie der Samsung bietet auch der Panasonic standardmäßig eine große Schärfe für eine detailreiche Wiedergabe. Aber sie ist weniger markant, wodurch das Bild an Weichheit gewinnt und weniger Rauschen erzeugt. Der Player gehört nicht zu den schnellsten bei der Verarbeitung einer eingelegten Disk. Es vergehen 45 Sekunden zwischen dem Einschalten und der Anzeige des ersten Bildes.

Die Video-Anschlüsse sind mit HDMI, HD Video Components, Scart, S-Video und Cinch ziemlich vollständig. Für den Ton gibt es digitale koaxiale und optische Anschlüsse, einen analogen Stereo-Ausgang und einen mit 7.1 Dolby Digital Plus kompatiblen, der den Dekoder überflüssig macht. Der HD Video Components-Ausgang ist sehr gut, da auf einem Fernseher kein Unterschied zu HDMI festgestellt werden konnte. Die Konverter sind ausgezeichnet. Die Skalierung ist hervorragend, besonders von 1080 nach 720 für HD-Ready-Fernseher. Deshalb sollte man daran denken, den Ausgang auf 720p zu stellen. Das ist besser, als es den Fernseher machen zu lassen. Der Panasonic liest alle gebrannten CDs und DVDs wie auch MP3 und JPEG, diese jedoch nur auf Disks, was die Vorteile beträchtlich reduziert. Als DVD-Player bietet der Panasonic ein weniger scharfes Bild als erwartet. Es ist weniger scharf als beim Samsung, aber auch weniger anfällig für schlecht kodierte Filme. Der Panasonic bietet also ein etwas weicheres Bild als der Samsung, wodurch er aber auch weniger anfällig für Rauschen und Filme schlechterer Qualität ist. Begeisterte Cineasten werden sich besonders über die zahlreichen Einstellungen freuen, mit deren Hilfe das Bild dem Film und dem persönlichen Geschmack angepasst werden kann. Dagegen ist die Verarbeitung enttäuschend, besonders angesichts des überhöhten Preises, der viele Käufer abschrecken wird.

Daten

Preis: 1 700 Euro
Formate: Blu-Ray, DVD-Video, CD, DVD-R/RW, DVD+R/RW, MP3 und JPEG, Dolby Digital Plus, DTS HD
Videoanschlüsse: HDMI, HD Video Components, Scart, S-Video, composite
Audioanschlüsse: Stereo analog & Dolby Digital Plus 7.1, optisch-digital, coaxial
Besonderheiten: umfangreiche Einstellmöglichkeiten

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