Dateiverwaltung per Web-Oberfläche
Wie auch bei zahlreichen anderen NAS-Geräten lassen sich auch beim FreeAgent DockStar die auf der Festplatte gespeicherten Daten per Web-Oberfläche verwalten. Der Unterschied bei der FreeAgent DockStar/Pogoplug-Lösung liegt allerdings darin, dass hier mit dem Webbrowser nicht direkt auf das Gerät zugegriffen wird, sondern der Umweg über den Pogoplug-Service stattfindet. Man meldet sich beim Pogoplug-Dienst mit seinen Benutzerdaten an und der Dienst greift wiederum über das Internet auf die Daten zu, die sich auf der am FreeAgent DockStar angeschlossenen Festplatte befinden. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass das DockStar weder im gleichen LAN sein muss wie der Computer von dem aus zugegriffen werden soll, noch irgendwelche DynDNS-Dienste bemüht und Router konfiguriert werden müssen.
Eine Nutzung des DockStar im LAN über gewohnte UNC-Pfade oder als Netzlaufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben ist in den Standardeinstellungen nicht möglich. Um dies zu erreichen haben Anwender zwei Möglichkeiten: Die manuelle Aktivierung des integrierten Samba-Servers oder die Installation eines Zusatzprogramms. Auf beide Optionen werden wir weiter unten eingehen.
Dateifreigabe mit Social-Network-Funktionen
Die Web-Oberfläche bietet mehr, als eine schnöde Ansicht der gespeicherten Dateien mit der Möglichkeit diese zu löschen, zu verschieben oder neue Dateien hochzuladen. Vielmehr stehen hier noch zusätzliche Funktionen zur Verfügung, Ordner für einzelne Personen freizugeben sowie die Freigaben automatisiert auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder MySpace zu propagieren. Weiterhin lassen sich Inhalte von Ordner auch als RSS-Feed zur Verfügung stellen oder auch öffentlich Freigeben. Sowohl bei der Freigabe von Ordnern für einzelne Nutzer als auch bei der öffentlichen Freigabe werden URLs generiert, mithilfe derer man Zugriff auf die Inhalte erhält. Der Unterschied zwischen der Freigabe für einzelne Personen und der öffentlichen Freigabe ist, dass im ersten Fall eine E-Mail versendet wird und der Ersteller der Freigabe bestimmen kann, ob der Empfänger der E-Mail nur Lese/Download-Rechte oder volle Zugriffsrechte erhalten soll. Bei der öffentlichen Freigabe sind die Zugriffsrechte generell auf Nur-Lesen und Downloaden beschränkt und können auch nicht geändert werden.
Zugriff im LAN
Wie bereits erwähnt ist ein Zugriff auf das DockStar über UNC-Pfade im Windows Explorer im Auslieferzustand nicht möglich. Hierzu muss zuerst über die Web-Oberfläche in den Einstellungen der Windows Dateifreigabe Dienst eingeschaltet werden. Hierbei lässt sich auch einstellen, ob die angeschlossene Festplatte mit Lese-/Schreibberechtigungen oder Schreibgeschützt im Netzwerk zur Verfügung stehen soll.
Eine zweite Möglichkeit über den Windows Explorer auf das Laufwerk zuzugreifen besteht darin, ein zusätzliches Programm unter http://download.pogoplug.com herunterzuladen und zu installieren. Hierbei stehen Programmversionen für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Nach der Installation verlang das Programm die Login-Daten, die man auch für die Web-Oberfläche verwendet und nach der Anmeldung stehen die am DockStar angeschlossenen Laufwerke im Windows Explorer mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben bereit. Hierbei müssen der Computer, auf dem das Programm installiert wurde und das DockStar nicht zwingend im internen Netzwerk sein. Die Bereitstellung als lokales Laufwerk funktioniert sogar über eine Internetverbindung.
Mobiler Zugriff
Auch ein Zugriff über ein Mobiltelefon wie ein iPhone, ein Blackberry oder ein Telefon mit Android-Betriebssystem ist denkbar. Dementsprechende Apps stehen ebenfalls unter oben genanntem Link zum Download zur Verfügung.



Eine sehr interessante und vor Allem kostengünstige Lösung. Ich wollte für unser Minibüro (2 Arbeitsplätze mit LAN) ohnehin noch eine externe HDD besorgen. Die Dockstation + Seagate Platte kostet ja nicht viel, und uns geht's um einen möglichst unkomplizierten Austausch über den gemeinsamen Explorer und "relative" Datensicherheit.
>"relative" Datensicherheit.
in dem fall würd ich relativ auch unter Anführungszeichen setzen...
mal abgesehen davon dass der "zwangsinternet anschluss" (+ phone home) eine frechheit ist..
ist das KO kriterium ja die datenrate beim schreiben (0,4 bis 3 mb/sekunde)
pfff... zwangsinternet mit registrierung .... kein usb3 ... kein Kauf!
Und wenn man sein Pogoplug-Laufwerk (natürlich vorher bei Pogoplug abmelden) wieder direkt als USB-Platte an einem PC hängen hat, sieht man, dass neben einer ID-Datei .ceid auch gleich ein Unterverzeichnis namens .cedata mit vielen kleinen Dateien und Unterverzeichnissen vorhanden ist (zumindest wenn die Platte gut gefüllt ist), in dem so eine Art Index aller Dateien angelegt ist. Das ist der Grund, weshalb ich davon Abstand nehmen will, diesen Service weiter zu nutzen. Wer weiß denn schon, wer dank Pogoplug sonst noch alles auf die Daten zugreifen kann. Alternativen zur Registrierung sind im Web beschrieben.