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Alle acht tragbaren Laufwerke in diesem Test machen ihre Aufgabe sehr gut, solange man das Gerät lediglich zum Speichern umfangreicher Datenmengen auf manuelle Art und Weise benutzt. Bei gehobenen Ansprüchen und Anforderungen sollten Anwender allerdings genau darauf achten, welches Produkt sie kaufen.

Das ToughTech XE Mini von Wiebetech ist das einzige Laufwerk in diesem Testfeld, das für Enthusiasten schnell genug ist, da es mit USB 2.0, Firewire 400/800 und eSATA ausgestattet ist. Denn lediglich eSATA kann den vollen Durchsatz des  Laufwerks liefern – bei den neuen 2,5-Zoll-Laufwerken kann dieser bei mehr als 100 MB/s liegen. USB 2.0 stellt mit Übertragungsraten von 35 MB/s ein Flaschenhals dar, was auch für die anderen Festplatten gilt. Wiebetech ermöglicht seinen Kunden den Kauf einer Barebone-Variante oder einer Lösung mit einer Festplatte, die direkt in Betrieb genommen werden kann.

Lösungen mit einer sehr hohen Kapazität von bis zu 1 TB in einem 2,5-Zoll-Formfaktor sind derzeit lediglich von Seagate und Western Digital erhältlich. Diese bringen dickere Festplatten (mit einer Bauhöhe von 12,5 mm statt 9,5 mm) in einem modischen Gehäuse unter und liefern auf diese Weise beeindruckende Kapazitäten bei minimalen Abmessungen. Keines dieser Laufwerke ist schneller als USB 2.0, aber wenn man eine hohe Kapazität will, bleibt einem zurzeit mangels Alternativen nichts anderes übrig, als dies zu akzeptieren.

Bei einem Blick auf die Garantie führt an Seagate kein Weg vorbei. Das Unternehmen bietet als einziger Hersteller eine Fünf-Jahres-Garantie. Samsung und Toshiba bieten drei Jahre, LaCie und WD lediglich zwei Jahre. Brinell sieht dank der Nappaleder-Oberfläche zwar toll aus, die Garantie beträgt allerdings nur ein Jahr. Das erweckt kein großes Vertrauen in das Produkt.

Schließlich noch ein paar Worte über die Software-Add-Ons. Das Bundle von Toshiba ist als einziges in der Lage zu booten, um anhand bestehender Backup-Dateien ein Desaster-Recovery auszuführen. Es kann Datensicherungen allerdings weder verschlüsseln noch zeitgesteuert Durchführen. Samsung ist der einzige Hersteller, der eine Verschlüsselungslösung in sein Bundle packt, mit der Anwender sichere Container-Dateien erstellen können. Allerdings funktionierte die Software nicht auf unserem Windows 7 64-bit System. WD bietet die Verschlüsselung des gesamten Laufwerks plus Passwortschutz. Allerdings lassen sich vom Anwender definierte Ordner nicht in die ausgewählte Backup-Datei mit einbeziehen – zumindest haben wir nicht herausgefunden wie. Brinell, LaCie und Seagate bieten für technisch versierte Anwender die beste Datensicherung.

Weiterhin wollen wir noch erwähnen, dass LaCie hinsichtlich der Performance einen Vorteil hat, sofern man den TurboBoost-Treiber für Windows installiert. Das 1,8-Zoll S1 Mini von Samsung hat den anderen Laufwerken gegenüber einen deutlichen Vorteil was die Größe angeht. Ist höchste Flexibilität die Maxime, dann bietet Wiebetech die größte Auswahl an Schnittstellen. Hier eine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt abzugeben fällt schwer, allerdings scheint Seagate dieses Mal das ausgewogenste Verhältnis aus Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Garantie zu bieten.

Hersteller
Brinell
LaCie
Samsung
Samsung
Modell
Purestorage Elegant SStark
S1
S2
Modellnummer

301891
HX-SU025BA  HX-MU064DA
Formfaktor
2,5"2,5"1,8"2,5"
Kapazität
500 GB
320 GB
250 GB
640 GB
Schnittstelle
USB 2.0USB 2.0USB 2.0USB 2.0
HerstellerSeagate
Toshiba
Western DigitalWiebetech
Modell
Free Agent Go Portable Hard DriveMy Passport Essential SEToughTech XE Mini
Modellnummer
ST906403FAD2E1-RKHDDR320E04EWWDBABM0010BBK-NESN
Formfaktor
2,5"2,5"2,5"2,5"
Kapazität
640GB
320GB
1000GB
500GB
Schnittstelle
USB 2.0USB 2.0USB 2.0USB 2.0, 1394a, 1394b, eSATA
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anonymous 03/03/2010 20:05
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-0+

ich weiss ja nich, wo ihr eure WD kauft, aber ich hab letztes weihnachten meine 1TB fuer 160Euro bei cyberport bekommen...

anonymous 04/03/2010 12:37
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-0+

@gast:
Punkt 1: $ 249.99 sind keine € 249.99 sondern ca. € 182.xx
Punkt 2: die Angabe von $ 249.99 hat so manchem, der hier keinen
Kommentar geschrieben hat, wahrscheinlich klar gemacht,
dass es sich um eine Herstellerangabe handelt => und siehe da http://www.westerndigital.com/en/p [...] riveID=722

Also erst denken, dann posten...
THG macht Fehler, aber Idioten sind sie nicht

fffcmad 04/03/2010 13:10
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-0+

USB 2,5 Zoll Festplatten sollten eigentlich schon eine Abwertung bekommen, wenn sie kein eigenes Netzteil mitbringen. Sowas ist nicht USB-Konform und schrottet einem mit viel Pech den USB-Port, oder Schlimmeres.

Launebaer 04/03/2010 17:51
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-0+

dafür gibts USB 3.0 - also warum meckern?

fffcmad 04/03/2010 18:01
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-0+

Weil das hier USB 2.0 Platten sind? Und die 200mA, die USB3 liefert, reichen fuer 2,5er HHDs auch nicht unbedingt.

0xigen 07/03/2010 18:54
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-0+

Laut Wikipedia liefert ein USB2.0 Port max. 500mA Strom.
Die meisten aktuellen Chips der Mainboardhersteller haben zudem eine Überwachungsfunktion, die mit der angeschlossenen Hardware kommunitiert und vorab den hinterlegten Stromverbrauch abfragt. Sollte dieser Wert zu hoch sein, entweder insgesamt oder bei der aktuellen Situation angeschlossener Geräte z.B. bereits eine HDD ohne Netzteil angeschlossen, bleibt die Festplatte aus.
Bei meinem Notebook auf Basis des Clevo W870CU, kann ich z.B. entscheiden ob bei Anschluss eines Gerätes mit hohem Stromverbauch andere zur Sicherheit ausgeschaltet werden sollen. Schließe ich z.B. meine S2 an kann es sein, das mich die Software fragt ob ich nicht zur Sicherheit andere Geräte vorübergehend abschalten möchte!
Ich habe mal einen Bericht gelesen, leider habe ich die Quelle nicht zur Hand, dass sich die USB2.0 verbauenden Hersteller, darauf geeinigt haben, diese Schutzfunktion entweder aktiv wie bei mir zu verbauen oder passiv in einem selbstständigen Modus. Der Bericht war schon sehr alt, weswegen ich glaube das es eher nicht zu solchen Zerstörungen von Hardware kommen wird.

fffcmad 07/03/2010 20:15
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-0+

Doch, es kommet zu einer Zerstoehrung, wenn man Pech hat. Naemlich deswegen, weil bei Y-Kabeln nicht gemmeldet wird, wieviel Strom vom Port benoetigt wird. Und passiv gibts da nichts. Wenn man Glueck hat, liefert de USB-Port mehr als zugelassen. Wenn man Pech hat, ist der USB-Port nach Ueberlastung tod. Meine Elterna haben es schon geschafft... Einfach vorne in die zwei Front-USB-Ports gesteckt. Und dann gewundert, warum nichts mehr daran funktioniert.

anonymous 08/03/2010 09:07
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-0+

Ich gehe davon aus das die Hersteller das wohl schon gut ausgetestet haben werden,
weil sie sonst nichts verdienen werden, wenn das Geld für Garantieansprüche wieder drauf geht.
Kalle

fffcmad 08/03/2010 10:17
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-0+

Die haben es nicht ausgetestet. Die Y-Kabel sinb nicht USB-Konform. Usb duerften die nicht mal raufschreiben auf die Produkte. Zudem haengt es vom verwendeten USB-Port ab.

anonymous 18/03/2010 08:42
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-0+

Der Sinn von 2,5" Platten ist es doch, dass man sie so leicht nutzen kann wie einen USB Stick, daher kommen für mich garkeine Platten mit ext. Stromanschluss in Frage. Nutze die Platten schon seit mehreren Jahren und habe noch keine Probleme gehabt. Auch nicht bei zwei 2,5" an den Front USB Anschlüssen.

schein 05/04/2010 20:56
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-0+

Wird eine dieser Festplatten auch mit einem Netzteil ausgeliefert? Oder ist ein Netzteil für eine der Festplatten irgendwo erhältlich. Ich habe nämlich eine Set-Top-Box (Telsky S210), deren Anleitung ausdrücklich empfiehlt nur Festplatten mit eigener Stromversorgung anzuschließen. (Man könnte natürlich noch einen USB-Hub mit Netzteil zwischenschalten, aber nur wegen einem Gerät...)

schein 05/04/2010 20:56
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-0+

Wird eine dieser Festplatten auch mit einem Netzteil ausgeliefert? Oder ist ein Netzteil für eine der Festplatten irgendwo erhältlich. Ich habe nämlich eine Set-Top-Box (Telsky S210), deren Anleitung ausdrücklich empfiehlt nur Festplatten mit eigener Stromversorgung anzuschließen. (Man könnte natürlich noch einen USB-Hub mit Netzteil zwischenschalten, aber nur wegen einem Gerät...)

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