Seagate FreeAgent Go (640GB, USB 2.0)
Bei Seagate finden sich externe und tragbare Festplatten innerhalb der FreeAgent-Produktfamilie. FreeAgent Desk ist ein USB 2.0 Desktop-Modell, die Xtreme ist die Version mit mehreren Schnittstellen für Enthusiasten und darüber hinaus existieren noch noch zwei weitere FreeAgent Go-Modelle. Die meisten Bilder der FreeAgent Go-Laufwerke zeigen das Gerät zusammen mit einem zusätzlichen Gerät namens DockStar, das wie die Docking-Station eines iPhones funktioniert und in das die Festplatte vertikal eingesetzt wird. Allerdings muss das DockStar separat gekauft werden.
Seagate hat uns für diesen Test die FreeAgent Go mit 640 GB zur Verfügung gestellt. Auf der Webseite gibt es allerdings schon Angaben zu Modellen mit 750 und 880 GB sowie 1 TB – Seagate dürfte diese Festplatten recht bald auf den Markt bringen. Das Modell mit 640 GB kostet $159; für das neue Terabyte-Modell sind $229.99 fällig. Dabei ist es interessant zu sehen, dass die Farbgebung der Gehäuse in einem gewissen Zusammenhang mit den jeweiligen Kapazitäten steht. 1 TB, 880 GB und 750 GB sind lediglich in schwarz erhältlich. 640 GB ist in schwarz, rot oder grau erhältlich. Die Festplatten mit 500 GB stehen in sechs verschiedenen Farben zur Verfügung, was lediglich von den zehn Farbvarianten für die Modelle mit 320 und 250 GB übertroffen wird. Auf der Webseite haben wir keine Informationen zum Gewicht der Modelle gefunden, die mehr als 640 GB Kapazität bieten. Allerdings gibt es Angaben zum 500 GB-Modell, das mit 160 g in etwa so viel wiegt wie das Testmodell mit 640 GB. Damit ist das FreeAgent Go halb so schwer wie das Aluminium-Laufwerk von LaCie.
Den Angaben von Seagate zufolge ist dieses Produkt das dünnste tragbare Laufwerk auf dem Markt, was sich auch nicht bestreiten lässt. Die Abmessungen sind ebenfalls recht kompakt. Allerdings bietet Seagate dieses Laufwerk weder mit einem Etui noch einer Tragetasche an und auch Kabel sucht man vergeblich. Da dieses Produkt allerdings mit einem standardisierten Mini-USB-Port ausgerüstet ist, können Anwender alle kompatiblen Kabel verwenden. Seagate beeindruckt durch eine großzügige Fünf-Jahres-Garantie für seine FreeAgent Go-Familie.
Seagate Manager
Der Seagate Manager ist die All-in-One-Lösung zur Verwaltung eines FreeAgent Go. Anwender haben die Wahl zwischen den Backup-Modi Simple Backup, das täglich um 10 Uhr die Daten sichert, und dem Custom Backup, bei dem man alle wichtigen Detail zur Datensicherung selbst festlegt. Die Synchronisationsfunktion muss auf die gleiche Weise konfiguriert werden, wobei es lediglich einen “Backup-Satz” gibt, der verwendet wird, um die Systemdaten und das FreeAgent Go auf dem neuesten Stand zu halten.
Sobald man ein FreeAgent Go-Passwort eingerichtet hat, unterstützt der Seagate Manager die Verschlüsselung, wozu es auf der Webseite keine weiteren Angaben gibt. Der Seagate Manager erstellt einen verschlüsselten Container, womit auch alle Dateien verschlüsselt werden, die man per Drag&Drop darin ablegt. Allerdings funktioniert dies nicht in die andere Richtung, da man hier auf das Entschlüsselungswerkzeug zurückgreifen muss und die Dateien nicht einfach in ein anderes Fenster ziehen kann. Obwohl das Verschlüsselungs-Tool gut funktioniert, sind Programme wie TrueCrypt deutlich flexibler und leistungsstärker.















ich weiss ja nich, wo ihr eure WD kauft, aber ich hab letztes weihnachten meine 1TB fuer 160Euro bei cyberport bekommen...
@gast:
Punkt 1: $ 249.99 sind keine € 249.99 sondern ca. € 182.xx
Punkt 2: die Angabe von $ 249.99 hat so manchem, der hier keinen
Kommentar geschrieben hat, wahrscheinlich klar gemacht,
dass es sich um eine Herstellerangabe handelt => und siehe da http://www.westerndigital.com/en/p [...] riveID=722
Also erst denken, dann posten...
THG macht Fehler, aber Idioten sind sie nicht
USB 2,5 Zoll Festplatten sollten eigentlich schon eine Abwertung bekommen, wenn sie kein eigenes Netzteil mitbringen. Sowas ist nicht USB-Konform und schrottet einem mit viel Pech den USB-Port, oder Schlimmeres.
dafür gibts USB 3.0 - also warum meckern?
Weil das hier USB 2.0 Platten sind? Und die 200mA, die USB3 liefert, reichen fuer 2,5er HHDs auch nicht unbedingt.
Laut Wikipedia liefert ein USB2.0 Port max. 500mA Strom.
Die meisten aktuellen Chips der Mainboardhersteller haben zudem eine Überwachungsfunktion, die mit der angeschlossenen Hardware kommunitiert und vorab den hinterlegten Stromverbrauch abfragt. Sollte dieser Wert zu hoch sein, entweder insgesamt oder bei der aktuellen Situation angeschlossener Geräte z.B. bereits eine HDD ohne Netzteil angeschlossen, bleibt die Festplatte aus.
Bei meinem Notebook auf Basis des Clevo W870CU, kann ich z.B. entscheiden ob bei Anschluss eines Gerätes mit hohem Stromverbauch andere zur Sicherheit ausgeschaltet werden sollen. Schließe ich z.B. meine S2 an kann es sein, das mich die Software fragt ob ich nicht zur Sicherheit andere Geräte vorübergehend abschalten möchte!
Ich habe mal einen Bericht gelesen, leider habe ich die Quelle nicht zur Hand, dass sich die USB2.0 verbauenden Hersteller, darauf geeinigt haben, diese Schutzfunktion entweder aktiv wie bei mir zu verbauen oder passiv in einem selbstständigen Modus. Der Bericht war schon sehr alt, weswegen ich glaube das es eher nicht zu solchen Zerstörungen von Hardware kommen wird.
Doch, es kommet zu einer Zerstoehrung, wenn man Pech hat. Naemlich deswegen, weil bei Y-Kabeln nicht gemmeldet wird, wieviel Strom vom Port benoetigt wird. Und passiv gibts da nichts. Wenn man Glueck hat, liefert de USB-Port mehr als zugelassen. Wenn man Pech hat, ist der USB-Port nach Ueberlastung tod. Meine Elterna haben es schon geschafft... Einfach vorne in die zwei Front-USB-Ports gesteckt. Und dann gewundert, warum nichts mehr daran funktioniert.
Ich gehe davon aus das die Hersteller das wohl schon gut ausgetestet haben werden,
weil sie sonst nichts verdienen werden, wenn das Geld für Garantieansprüche wieder drauf geht.
Kalle
Die haben es nicht ausgetestet. Die Y-Kabel sinb nicht USB-Konform. Usb duerften die nicht mal raufschreiben auf die Produkte. Zudem haengt es vom verwendeten USB-Port ab.
Der Sinn von 2,5" Platten ist es doch, dass man sie so leicht nutzen kann wie einen USB Stick, daher kommen für mich garkeine Platten mit ext. Stromanschluss in Frage. Nutze die Platten schon seit mehreren Jahren und habe noch keine Probleme gehabt. Auch nicht bei zwei 2,5" an den Front USB Anschlüssen.
Wird eine dieser Festplatten auch mit einem Netzteil ausgeliefert? Oder ist ein Netzteil für eine der Festplatten irgendwo erhältlich. Ich habe nämlich eine Set-Top-Box (Telsky S210), deren Anleitung ausdrücklich empfiehlt nur Festplatten mit eigener Stromversorgung anzuschließen. (Man könnte natürlich noch einen USB-Hub mit Netzteil zwischenschalten, aber nur wegen einem Gerät...)
Wird eine dieser Festplatten auch mit einem Netzteil ausgeliefert? Oder ist ein Netzteil für eine der Festplatten irgendwo erhältlich. Ich habe nämlich eine Set-Top-Box (Telsky S210), deren Anleitung ausdrücklich empfiehlt nur Festplatten mit eigener Stromversorgung anzuschließen. (Man könnte natürlich noch einen USB-Hub mit Netzteil zwischenschalten, aber nur wegen einem Gerät...)