Der H.264-Codec von DivX hat keine DxVA Unterstützung für Grafikkarten, womit er die Berechnungen im Softwaremodus durchführt. CPU-Belastung bei Filmen im Softwaremodus

Das Starten unserer Filmsequenz verursacht bei unserem AMD Athlon 64 X2 6400+ eine Prozessorbelastung von zirka 50 %. Beim Anwählen der Testszene gibt es eine Belastungsspitze von 90 %. Für das Wechseln der Szene benötigt der DivX H.264-Codec eine Sekunde. Dort ist die Konkurrenz – wie Core AVC – etwas schneller. Im Durchschnitt liegt die CPU-Belastung bei der Film-Wiedergabe mit 39,14 % gleichauf mit dem Core AVC.
CPU-Belastung bei Fußball im Softwaremodus

Bei der Fußball-Szene sieht die Prozessorbelastung beim Starten der Wiedergabe und beim Szenenwechsel gleich aus. Die durchschnittliche CPU-Belastung liegt mit 39,14 % wieder gleichauf mit dem CoreAVC.
Fehlerkorrektur
Die Fehlerkorrektur der H.264-Version von DivX ist nicht überwältigend. Der Fehler in unserer Film-Szene wird mit einem Zucken in der Bildmitte nicht ausgebügelt. Beim Fußball werden nur einige Fehler beseitigt, andere bleiben erhalten. Der Codec kann noch verbessert werden. Es sollte jedoch noch einmal erwähnt werden, dass es sich bim H.264-Codec von DivX um eine Beta-Version handelt und noch nicht ganz klar ist, wie sich die finale Version bei Fehlern verhalten wird.
Bildqualität
Dass es sich noch um eine Vorabversion handelt, ist am fehlenden Deinterlacing zu sehen. Bei unserer Filmsequenz fällt das kaum ins Auge, beim Fußball jedoch gewaltig. Klar sind die schwarzen Streifen bei schnellen Bewegungen der Spieler und Kameraschwenks zu sehen. Der Ball wirkt leicht oval und nicht rund. DivX teilte uns mit, dass der H.264-Codec das Deinterlacing durchführen sollte. Da es hierfür keine Option bei den Einstellungen gibt, muss der Codec dies automatisch erkennen. Bei unserer Premiere HD-Fußballaufnahme ist dies aber nicht der Fall. Tritt zusätzlich ein Bildfehler auf, ist die Qualität etwas schlechter. Unsere zum Testen verwendeten Fußballszenen wurden an unterschiedlichen Zeiten und Systemen aufgenommen. Da die Videos von anderen Codecs problemlos deinterlaced werden, schließen wir einen Fehler an unserem Stream aus. Wir haben unsere Aufnahmen zur Analyse zu DivX gesendet, um das Problem zu beseitigen.
Bei unserem Fußballtest funktioniert das Deinterlacing nicht richtig.
- Positives
- Negatives
- Sehr gute Performane
- Mittelmäßige Fehlerkorrektur
- Sehr wenig Speicherplatz
- Kein Audio-Decoder enthalten
- Schlechtes Bild beim Fußball
- Mittlere Reaktionszeit
- Nicht immer funktionierendes Deinterlacing
- Liefert kein TS-Splitter mit
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Hallo Bert,
kannst du mal die Testvideos im Power DVD ablaufen lassen und die CPU Last checken. Wäre interessant welcher Codec mit der UVD-Beschleunigung der 3650-Grafikkarte und Power DVD überhaupt aus dem Softwaremodus kommt.
Welche Einstellungen beim ffdshow Encoder hast du für FOURCC verwendet - AVC1 oder H264 ? Power DVD 7 ging mit AVC1 bei mir nicht in den Hardwaremodus.
>> ist DivX große eine Gefahr für CoreAVC ?!?
kleiner Dreher oder?
LG Andreask
Wenn man einen Codec ohne speziellen TS Support hat, kann man auch den kostenlosen DirectShowFilter Hali Media Splitter nehmen:
http://haali.cs.msu.ru/mkv/
Hallo,
taktet sich die Radeon bei Hardwareunterstützung hoch oder bleibt die im Stromsparmodus?
MfG Michal
mich würde interessieren, ob man die hardware beschleunigung von PowerDVD8 auch unter dem Media player classic unterbringen kann.
dort habe ich den ffdshow installiert, der aber unter meinem system keine flüssige wiedergabe mehr leisten kann. Desweiteren hab ich dort die Shader eingeschaltet, und schärfe hinzugefügt (duch die shader). Bringt es da was, oder würde es in lehre laufen wenn man 3D beschleunigung und DxVA codecs hat?
Und dann noch eine frage... würden die Codecs auch mit 3 oder 4 kernen scallieren, oder leigt dort die grenze zurzeit bei 2?
Was ich vermisst habe, ist Arcsoft TotalMedia 3.5. Der bei dieser Suite benutzte Codec soll auch DXVA-Unterstützung haben. Vielleicht könnte davon noch ein Test nachgeliefert werden..
Vermisst habe ich auch den AMD/ATI eigenen H264 Codec. Bei meinem System kam der auf 2x50% Prozessorlast bei einem X2 3800 EE SFF und einer HD 3850er.
soweit ich weiss basieren die amd/ati eigenen decoder auf veralteten powerdvd versionen!
was mich immernoch ärgert ist der 60hz schirm in der testumgebung!
lest ihr euch die anregungen der user eigentlich nicht durch? (hatte ich schon bei teil 1 bemängelt)
@rony-x2
Ja, mit dem Media Player Classic hat man auch die Hardwarebeschleunigung von PowerDVD 8.
@3D Mann
Ich habe beim ffdshow H264 verwendet.Wegen dem PowerDVD Player. Ich habe nur H.264-Material getestet und da lief PowerDVD mit UVD.
Was ich vermisst habe, ist Arcsoft TotalMedia 3.5. Der bei dieser Suite benutzte Codec soll auch DXVA-Unterstützung haben. Vielleicht könnte davon noch ein Test nachgeliefert werden..
Ist das dort nicht auch der ffdshow ?
Entschuldigung, mein Irrtum er hat einen Eigenen (kann man hier nicht editieren ?)
Doch kann man, aber nur wenn man über das Forum in die Kommentare einsteigt:

Hm, da fehlt ein Player, da muss ich mich doch mal anmelden. Der MediaPlayerClassic HomeCinema, kurz MPC-HC (http://mpc-hc.sourceforge.net/) bietet eine direkt eingebaute, rudimentäre Unterstützung für Hardware-Dekodierung, das sollte man noch nachtesten.
Man sollte noch den Adobe Flash Player berücksichtigen, der kann auch h.264 Videos in exzelenter Qualität abspielen. Und als quasi Webstandard... wo ist Flash? ;-)
Gleich am Anfang des Artikels:
"PowerDVD 8 enttäuscht gegenüber 7, Divx H.264 überrascht dagegen, während WinDVD 9 , den kostenlosen H.264 Codec ffdshow"
ähm, was willst du uns damit sagen Bert?
Ich finde das eine schöne Zusammenfassung der aktuellen Codecs. Aber was ich sehr vermisse ist, dass kein Kommentar über die Probleme mit der Helligkeit der Videos vorhanden ist. Dadurch, dass alle Videos schwarz nicht als schwarz codieren, sondern als dunkles grau, ist dies auf dem PC Bildschirm sehr störend. Denn die Videos schauen dann immer etwas milchig aus. Dies tritt vor allem beim Rendering mit VMR7 und VMR9 auf. Denn nur wenige Codecs bieten die Möglichkeit an, dieses Manko mittels Einstellungen zu beseitigen (Bsp.: CoreAVC mit Einstellungen (PC 0-255 oder TV 16-235)). Dieser Effekt fällt bei Standalone Playern nicht auf, da dieser die Helligkeit selbst korrigieren kann. Vielleicht ist das Problem ja dem einen oder anderen schon aufgefallen.
Zitat: Sollte die finale Version kostenlos verfügbar sein, ist DivX große eine Gefahr für CoreAVC, denn beide Codecs haben eine gleiche sehr gute Performance.
Satzstellung und Gramatik scheint große keine Bedeutung zu haben oder? Langsam wird es Zeit für ein Lektorat.
LOL Chris
Ich versteh immer noch nicht, warum es so entscheidend sein soll, dass das HD-Rendering von der CPU zur Grafikkarte wandert.
Hitze produzieren beide, wenn sie belastet werden, und wenn ich auf meinem HTPC einen Film angucke, macht der sonst doch nichts anderes.
Statt 150 Euro für eine HD beschleunigte Grafikkarte zu zahlen, hohl ich mir doch lieber 'eine bessere CPU. Zum zocken taugt so eine Karte nämlich sowieso nicht... Die CPU allerdings kann man doch besser gebrauchen, wenn man Videos aufnimmt und evtl. in ein anderes Format umrechnen will.
Einzig beim Stromverbrauch wäre noch interessant, was effektiver ist. Eine CPU die 60W verbrät, oder eine Grafikkarte die 100W verbrät beim HD Video abspielen?? Könntet Ihr das noch nach reichen?