Netzteil-Mix: Drei Nachzügler mit Besonderheiten im Test
Inhaltsverzeichnis
- 1. Bunt gemischt: Netzwerk-Netzteil, günstiger Bolide und Kraftprotz mit Di...
- 2. Corsair TX850 V2
- 3. Messungen: Corsair TX850 V2
- 4. Thortech Thunderbolt Plus 800W
- 5. Messungen: Thortech Thunderbolt Plus 800W
- 6. HW-Elektronik Line-Ex 450W
- 7. Messungen: HW-Elektronik Line-Ex 450W
- 8. Netzwerkdurchsatz: HW-Elektronik Line-Ex 450W
- 9. Testkonfiguration, Holdup-Time, Einschaltstrom, Peak- und Kurzschlusstest
- 10. Effizienz nach 80PLUS-Spezifikation, Temperatur und Standby
- 11. Übersicht Effizienz nach Leistungsprofilen
- 12. Fazit und Vergleichstabelle
Zu jedem Netzteil-Test senden die Hersteller ihre Test-Produkte ein. Manchmal jedoch mit Verspätung – sei es wegen des Zolls oder einfach, weil gerade keines zur Hand war. Dreien dieser Nachzügler widmen wir einen gesonderten Artikel.
Bei fast jedem Review von Netzteilen treffen manche Testprodukte zu spät ein – sei es weil sie im Zoll fest gehangen haben oder der Testzeitraum für die Hersteller zu früh angesetzt war –, oder die Hersteller senden uns neue Produkte ungefragt ein. Wenn diese Netzteile dann nicht zu einem aktuellen Round-Up passen, landen sie erst einmal auf der Warteliste. 
Drei dieser „Nachzügler“ haben wir uns nun genauer angeschaut, da sie allesamt etwas gemeinsam haben: Eine Besonderheit. Dabei ist ein echtes Power-Netzteil für Gamer und Enthusiasten von Corsair mit reichlich Leistung zu einem fairen Preis. Dann ist da das Thortech Thunderbolt Plus, ein Kraftprotz mit digitaler Anzeige für Technikbegeisterte. Und zu guter Letzt ein Netzteil von HW-Elektronik mit eher unauffälligen Eckdaten, dafür aber mit einer integrierten Powerline-Netzwerk-Schnittstelle.
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Wieso habt ihr die TCP- Windows Size manuell eingestellt? Das macht den Test sinnlos!. Windows ab Vista kann das selbst sehr effektiv haendeln. Unter Win 7 ist es automatisch aktiv. Microsoft hat in der Knowledgebase einiges darueber dokumentiert.
netsh int tcp set global autotuninglevel=normal
netsh int tcp set global congestionprovider=ctcp
Folgendes Versuchsweise, -kann- den Durchsatz etwas druecken und ist je nach Netzwerk sinnvoll oder nicht:
netsh int tcp set global ecncapability=enabled
netsh int tcp set global timestamp=enabled
Und falls es der Adapter beherrscht:
netsh int tcp set global chimney=enabled
Das ist das Einzige was an der Leitung gedreht werden sollte. -Bei Bedarf- versteht sich. Mit unguenstigen manuellen Einstellungen ist der Test nur in der Hinsicht aussagekraeftig, das Powerline gerade mal als Notnagel taugt...
Zur Vervollstaendigung:
C:\Users\Administrator>netsh int tcp set global
Ungültige Syntax. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe des Befehls.
Syntax: set global [[rss=]disabled|enabled|default]
[[chimney=]disabled|enabled|default]
[[autotuninglevel=]
disabled|highlyrestricted|restricted|normal|experimental]
[[congestionprovider=]none|ctcp|default]
[[ecncapability=]disabled|enabled|default]
[[timestamps=]disabled|enabled|default]
Parameter:
Tag Wert
rss - Einer der folgenden Werte:
disabled: Deaktiviert die Skalierung auf der
Empfangsseite.
enabled: Aktiviert die Skalierung auf der
Empfangsseite.
default: Setzt den Status der Skalierung auf der
Empfangsseite wird auf den
Systemstandardwert zurück.
chimney - Einer der folgenden Werte:
disabled: Chimney-Abladung wird deaktiviert.
enabled: Chimney-Abladung wird aktiviert.
default: Setzt den Status der Chimney-Abladung auf
den Systemstandardwert zurück.
autotuninglevel - Einer der folgenden Werte:
disabled: Das Empfangsfenster wird auf den Standard-
wert fixiert.
highlyrestricted: Lässt zu, dass die
Empfangsfenstergröße auf einen Wert
größer als der Standardwert gesetzt werden kann,
aber nur sehr eingeschränkt.
restricted: Lässt zu, dass die Empfangsfenstergröße
auf einen Wert größer als der Standardwert
gesetzt werden kann, aber die Vergrößerung wird
in bestimmten Szenarios eingeschränkt.
normal: Lässt zu, dass das Empfangsfenster vergrößert
und auf alle Szenarios angepasst werden kann.
experimental: Lässt zu, dass das Empfangsfenster
vergrößert und an extreme Szenarios angepasst
werden kann.
WARNUNG: Dies kann die Leistung in allgemeinen
Szenarios erheblich beeinträchtigen und sollte
nur zu Forschungszwecken verwendet werden.
congestionprovider - Einer der folgenden Werte:
none: Der integrierte standardmäßige
Algorithmus zur Überlastungssteuerung wird
verwendet.
ctcp: Das Add-On mit dem Compound
TCP-Algorithmus zur Überlastungssteuerung wird
verwendet.
default: Der ausgewählte Anbieter wird auf den
Systemstandardwert zurückgesetzt.
ecncapability - Einer der folgenden Werte:
disabled: ECN-Funktion wird deaktiviert.
enabled: ECN-Funktion wird aktiviert.
default: Setzt den Status der Status der ECN-Funktion
auf den Systemstandardwert zurück.
timestamps - Einer der folgenden Werte:
disabled: Deaktiviert RFC 1323-Zeitstempel.
enabled: Aktiviert RFC 1323-Zeitstempel.
default: Setzt den Status des RFC 1323-Zeitstempel
auf den Systemstandardwert zurück.
Anmerkungen: Legt TCP-Parameter fest, die alle Verbindungen betreffen.
Beispiele:
set global enabled enabled normal
set global rss=enabled chimney=enabled autotuninglevel=normal
C:\Users\Administrator>
@Redaktion


Wäre schön, wenn ihr auch mal was von "be quiet" testen könntet.
Der derfnam verunsichert immer mit seiner harten Kritik an bq-NTs.
Schicker Vergleich der Netzteile! Zumindest mit ein paar Messdaten. Das finde ich schon wesentlich schöner, als wenn Netzteile nur aufgrund ihrer Optik bewertet werden.
PowerLine:
Die Einstellungen haben mich auch ein wenig verwirrt, aber Powerline taugt (nach allen bisherigen Erfahrungen) doch irgendwie eh nicht so wirklich. Zum Surfen im Netz meistens gut genug, oder manchmal um den Fernseher mit dem Receiver bzw den IPTV-Receiver mit dem Router zu verbinden. Wobei hier selbst das etwas knapp werden könnte.
Man sollte vor allem ohne jegliche Rumfummeleien an der TCP Window Size brauchbare Datenraten erhalten.
Das ist "fine tuning", welches in der Regel nicht nennenswerte Unterschiede bringt. Gedacht ist sowas, wenn man z.B. nur große Dateien transferiert, daß man dann den Overhead minimiert. Oder eben das exakte Gegenteil: Hat man nur 4kB Zugriffe, dann schrumpft man das Fenster, damit die Latenz gedrückt wird. Damit sich eine solche Optimierung lohnt, muß die Verwendung aber schon sehr speziell sein.
Zeigt es hier deutliche Unterschiede, dann werden wohl Fehler im Treiber oder der Technik offengelegt - aus dieser Sicht dann natürlich nennenswert.
Das Produkt sollte aber nach dem Anstecken gleich funktionieren. Ohne, daß jemand die Einstellungen manuell manipuliert.
Bei den genannten Datenraten ist das m.E. nicht wirklich gegeben. Bei 200 MBit nominell sollten zumindest 50(+) MBit bei kurzer Kabellänge übertragen werden, und da bin ich m.E. schon sehr großzügig.
2 MBit sind im Vergleich dazu einfach miserabel. Das reicht z.B. nicht mehr, um einen IPTV-Receiver zu versorgen.
Also: Einstellungen hin oder her, das Fazit ist korrekt. Es hätte nur etwas klarer sein dürfen, daß das Produkt "out-of-the-box" nicht ordentlich funktionierte und dann nur versucht wurde die Leistung doch noch etwas zu optimieren.