Praxistest: 17" Flachbildschirme, Teil 2
Inhaltsverzeichnis
- 1. Vorurteile sind passé
- 2. Inbetriebnahme schnell, Standardwerte unbefriedigend
- 3. Die Kandidaten im Detail
- 4. Hercules ProphetView 920, Fortsetzung
- 5. Iiyama AS4332UT
- 6. LG Flatron LCD 782LE
- 7. NEC MultiSync LCD1700V

Der Verdrängungskampf zwischen Flachbildschirmen und der guten alten Röhre wird härter. Bis auf den Preis spricht vieles für die flachen LCDs. Nicht nur der geringe Platzbedarf wird von den Käufern geschätzt. Über längere Sicht ist auch der Leistungsbedarf entscheidend. Dieser beträgt nur ein Drittel eines vergleichbaren Röhrenmonitors. Aus technischer Sicht liegen die Vorteile eines LCDs auf der Hand: Verzerrungen wie Kissen oder Trapez sind einem Flachmann völlig unbekannt. Unübertroffen ist die klare Darstellung von Text. Auch die Inbetriebnahme geht viel schneller
Aus den Frühzeiten der TFT-Technik haben einige Vorurteile überlebt. So sind viele Anwender noch der Auffassung, die Reaktionszeiten der Flachbildschirme seien zu lang. Zugegeben, so schnell wie Röhrenmonitore ist derzeit kein TFT, doch die Reaktionszeiten sind immerhin auf einem Niveau angelangt, dass man sogar Aktion-Shooter wie Quake spielen kann. Nur die Nachleuchtzeiten stellt eine Herausforderung für die Entwickler dar.
Erhebliche Verbesserungen wurden bei den Kontrastverhältnissen erzielt. Im Wesentlichen liegt das an der höheren Leuchtstärke der Displays, die unter anderem auch die Brillanz der Farben verbessert.
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