Preise für Handy-Telefonate sinken um über 10 Prozent
Die Preise für Handy-Telefonate sind im Januar 2006 um 10,6 Prozent billiger gewesen als im Zeitraum des Vorjahres. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 1,5 Prozent. Damit setzte sich der seit August 2005 rückläufige Preistrend fort.
Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) lag aus Sicht der privaten Haushalte im Januar 2006 im Vergleich zum Januar 2005 um 2,8 Prozent niedriger. Gegenüber dem Vormonat sank der Gesamtindex um 0,3 Prozent.
Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz blieb im Januar 2006 auf dem Vorjahresniveau. Während sich Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (minus 1,0 Prozent) und Auslandsgespräche (minus 0,4 Prozent) verbilligten, verteuerten sich die Ortsgespräche und die Inlandsferngespräche um 0,4 Prozent oder um 0,3 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren blieben im Januar 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat unverändert.
Gegenüber Dezember 2005 stieg der Preisindex für das Telefonieren im Festnetz um 0,1 Prozent. Ortsgespräche und Ferngespräche verteuerten sich um 0,3 Prozent beziehungsweise um 0,7 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren, die Preise für die Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze und für Auslandsgespräche blieben im Januar 2006 im Vergleich zum Vormonat stabil.
Die Internet-Nutzung verbilligte sich dagegen zwischen Januar 2005 und Januar 2006 um 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise für die Internet-Nutzung um 1,2 Prozent.
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