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Fazit: Trotz Beta-Stadium gute Performance

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Die erste Musterplatine mit Intel-815E-Chipsatz zeigt ganz deutlich in unserem Test: Trotz ihres Beta-Stadiums ist sie in vielen Benchmark-Disziplinen marginal schneller als die Platinen mit 820- und 840-Chipsatz basierend auf Rambus-Speicher. Der neue Chipsatz überzeugt durch seine modernen Features wie beispielsweise AGP 4x, 4-fach USB oder Ultra-DMA/100. Besitzer von Motherboards mit bewährten 440BX-Chipsatz sollten sich keine Gedanken machen: Der Umstieg auf eine Platine mit 815er Chipsatz ist nur dann sinnvoll, wenn die oben genannten Features höchste Priorität haben. Ansonsten lässt es sich ohne AGP 4x und Ultra-DMA/66/100 angenehm leben, zumal eine gute BX-Platine immer noch die höchste Performance aufweist, wie auch unsere Benchmarkergebnisse eindrucksvoll belegen. In einigen Fällen gibt es sogar einfache Abhilfe: Wer auf Ultra-DMA/66 nicht verzichten will, der bestückt seine 440BX-Platine mit einem entsprechenden PCI-Controller (beispielsweise Promise oder Highpoint).

In der endgültigen Chipsatz-Revision sollte allerdings der 815 mindestens so schnell wie ein übertakteter 440BX sein. Da sich der Solano in erster Linie an OEM-Kunden richtet, bleibt es abzuwarten, wie groß die Akzeptanz im Markt sein wird. Intel hat jedenfalls fürs erste nur eine kleine Stückzahl an Chipsätzen zur Produktion geplant. Insider sprechen nicht mehr als 600.000 Stück.

Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft wäre die Integration des DDR-SDRAM-Supports gewesen. Dieser Weg ist aus politischen Gründen von Intel nicht vertretbar, auch wenn er eine billigere Lösung als Rambus darstellen würde.

Weiter geht's mit Intels Almador-Chipsatz, Solano-News und das MTH-Debakel .

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