PS 4 liegt in Sachen Verkaufszahlen weit vor der Xbox One

Im ewigen Kampf zwischen PlayStation und Xbox hat Sony mit der PlayStation 4 die Nase vorn. Dies geht aus einer Mitteilung des Magazins Börse Online hervor, welche sich auf Zahlen des Marktforschungsunternehmen GfK stützt.

Dabei konnte Sony den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen: In Deutschland setzte das japanische Unternehmen bisher etwa 1,2 Millionen PS 4-Spielkonsolen ab.

Microsoft hinkt mit 270.000 ab November 2013 verkauften Xbox One-Einheiten deutlich hinterher. Mit solchen Zahlen hatte man bei Microsoft nicht gerechnet: Noch vor einem Jahr versprach sich der damalige Xbox-Deutschland-Chef Oliver Kaltner ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Sony.

Auch im internationalen Vergleich schneidet Microsoft deutlich schlechter ab als Sony. Das amerikanische Unternehmen kommt mit der Xbox One auf etwa 9,1 Millionen Verkäufe, während Sony global rund 16,1 Millionen Exemplare der PlayStation 4 an den Mann brachte.

Experten sehen mehrere Faktoren, die sich ungünstig für Microsoft auswirkten. So bewarb die Firma die Xbox One als Allround-Multimedia-Station für das heimische Wohnzimmer – Sony hingegen konzentrierte sich auf die Zielgruppe der Hardcore-Gamer und konnte damit mehr Marktanteil gewinnen.

Auch die Preispolitik zum Launch war eher kontraproduktiv. Mit 499 Euro war die Xbox One rund 100 Euro teurer als das Sony-Pendant. Mittlerweile ist die Xbox One etwas günstiger geworden.

Im Weihnachtsgeschäft möchte Microsoft nun mit Bundles Kunden gewinnen, die beispielsweise Assassin’s Creed 4: Black Flag, Assassin’s Creed Unity oder auch Call of Duty: Advanced Warfare beinhalten. Doch auch mit solchen Angeboten wird Microsoft den Rückstand zu Sony nicht so schnell aufholen können.

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