Blackberry mit Quartalsgewinn

Viele Quartale machte der Smartphone-Pionier Blackberry vor allem mit herben Verlusten auf sich aufmerksam. Die Smartphones des Herstellers lagen wie Blei in den Regalen der Händler. Doch die Kanadier scheinen die Talsohle erreicht zu haben. Zwar gingen die Verkäufe um einen weiteren Prozent auf einen Wert von 966 Millionen Dollar zurück, allerdings konnte ein kleiner Gewinn von 23 Millionen Dollar erwirtschaftet werden, wenngleich pro Aktie ein Verlust von 11 Cent ausgewiesen werden musste, der aus den weiteren Kosten resultiert. Analysten hatten mit einem Minus von 26 Cent pro Aktie gerechnet.

Damit konnte CEO John Chen, der seit November 2013 den Posten begleitet, dem Hersteller neues Leben einhauchen. Wichtige Maßnahmen scheinen zu greifen. So misst Chen der Software-Sparte mehr Bedeutung als der Hardware- bzw. Smartphone-Entwicklung bei, deren Produktion zwischenzeitlich an Foxconn ausgelagert wurde.

Gerade im Automobil-Bereich schien der Hersteller zuletzt erfolgreich zu agieren. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentierten sich etwa Qualcomm und Mercedes Benz als Blackberry-Partner. Zudem wird das QNX-Betriebssystem von Apple für dessen Carplay-System genutzt.

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1 Kommentar
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  • Tesetilaro
    also ich drück die daumen, wäre schade wenn die einfach verschwinden würden :-(