Qualcomm bringt Maschinenlernen auf das Smartphone

Auf Grundlage der proprietären Zeroth Machine Intelligence will der Chiphersteller Qualcomm in der zweiten Jahreshälfte eine optimierte Softwareplattform für das maschinelle Lernen ausliefern.

Das Depp-Learning-SDK soll mit den üblichen Framworks wie Caffe oder Cuda-Convnet zusammenarbeiten und demnach eine große Kompatibilität bieten - zudem ist das Anlernen des Algorithmus somit auf leistungsstärkerer Hardware möglich.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern wie etwa IBM oder Google bringt Qualcomm die Funktion direkt auf das Smartphone und nicht in die Cloud, wobei Entwickler flexibel die zu nutzenden Chips, insbesondere CPU und GPU bestimmen können. Bisher ist das SDK nur für den Snapdragon 820 angekündigt. 


Grundsätzlich soll das Maschinenlernen beispielsweise die Bilderkennung verbessern. Dazu wird beispielsweise ein künstliches, neuronales Netz mithilfe von Bildern, die mit einer entsprechenden Kategorie (etwa: Katzen, Menschen, Autos) versehen sind, trainiert.

Während dieses Vorgangs werden Übereinstimmungen gesucht, die eine möglichst genaue Zuordnung ermöglichen, und ddiese anschließend auf unkategorisierte Bilder angewandt. Durch Nutzerfeedback lässt sich der Algorithmus dann sukzessive verbessern. Eine weitere, bereits realisierte Anwendungsmöglichkeit neuronaler Netze stellt der Virenschutz da. 

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