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AMD/ATI verkauft 25 Millionen DirectX-11-GPUs

Von - Quelle: Tom's Hardware US | B 11 kommentare

ATI Mobility Radeon HD5800ATI Mobility Radeon HD5800

Den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen (engl.) zufolge musste Chip-Hersteller AMD auch im dritten Quartal wieder Verluste hinnehmen. Immerhin gab es bei den Grafikkarten gute Nachrichten: AMD hat nach eigener Aussage seit ihrer Markteinführung im September 2009 mittlerweile 25 Millionen DirectX-11-fähige ATI-Grafikkarten an den Mann gebracht.

Die Umsätze haben gegenüber dem zweiten Quartal zwar um 11 Prozent nachgegeben, liegen aber immer noch 33 Prozent über denen des Vorjahresquartal. ATI's operatives Ergebnis lag im vergangenen Quartal bei 1 Million US-Dollar im Vergleich zum 33 Millionen US-Dollar in Q2/10 und 2 Millionen US-Dollar in Q3/09.

Mit den aktuellen Neuvorstellungen hofft AMD/ATI natürlich, die Anzahl verkaufter DX11-Grafikkarten noch schneller in die Höhe zu treiben. Wir sind gespannt!

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  • Derfnam , 19. Oktober 2010 22:51
    Relax, Herr Strömer: sinken wird die Zahl sicher nie mehr, die Spannung kann ich ganz galant nehmen.
  • Anonymous , 19. Oktober 2010 23:08
    Warum wird nicht auch geschrieben, dass AMD ohne Altlasten in der Gewinnzone gewesen wäre, wie es z.B. computerbase tat:

    "Einmal mehr trieben jedoch Kosten von 186 Millionen US-Dollar für die ausgekoppelten AMD-Werke zu Globalfoundries das Unternehmen neben weiteren Postionen in die roten Zahlen. Denn der operative Gewinn lag bei von Analysten nicht erwarteten 128 Millionen US-Dollar. Die Marge stieg konzernweit auf 46 Prozent."

    Eigentlich positive Zahlen also, keine Negativen. An der Börse gings am Tag gleich nach der Veröffentlichung deshalb auch sprunghaft rauf, was sich aber im Lauf der Zeit wieder relativiert hat
  • gst , 19. Oktober 2010 23:23
    DerfnamRelax, Herr Strömer: sinken wird die Zahl sicher nie mehr, die Spannung kann ich ganz galant nehmen.

    Joo... So kann man das natürlich auch lesen. ;)  Hab's verbessert.

    derbeneWarum wird nicht auch geschrieben, dass AMD ohne Altlasten in der Gewinnzone gewesen wäre, wie es z.B. computerbase tat: *snip*

    Weil ich nicht beim Quartalsbericht ins Detail gehen wollte, sondern eigentlich nur die runde Zahl von 25 Millionen verkauften Einheiten hervorheben wollte.
  • Alle 11 Kommentare anzeigen.
  • Anonymous , 20. Oktober 2010 00:00
    dann hätte man das aber anders formulieren können:
    "Den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen (engl.) zufolge musste Chip-Hersteller AMD auch im dritten Quartal wieder Verluste hinnehmen. Immerhin gab es bei den Grafikkarten gute Nachrichten"

    Die Quartalszahlen waren gut, das liest sich hier aber ganz anders.
  • bleikrone , 20. Oktober 2010 00:22
    "Marktwirtschaft" kann auch was spannendes sein ;D
  • Levi88 , 20. Oktober 2010 00:43
    derbene, du bist und bleibst ein AMD Fanboy ;) .

    Minus, egal woher und wovon, stehen in der Bilanz als Minus da und kommen auch so rein.
    Das in Gewissen Sparten Gewinn gemacht wird interessiert keine Sau.
    In jeder Firma gibts Abteilungen, die einen mörderischen Gewinn erwirtschaften und andere, die eigentlich nur Verlust einfahren.
    Und was ist was?
    Genau das eine ist die "Produktion mit Verkauf" und das andere zB Personalabteilung.
  • Anonymous , 20. Oktober 2010 01:33
    :D  naja werd AMDs Fahne immer hochhalten wo ihr ein eisiger Wind entgegen bläst.
    Es ist ja nicht so, dass AMD nur in Sparten Gewinn gemacht hat, sondern im Ganzen. Aber wenn da halt wieder Abschreibungen und Kram dabei sind, dann interessiert das was am Ende rauskommt niemanden. Dass jetzt de facto wegen den Abschreibungen etc ein Verlust dasteht, der eigentlich keiner ist, interessiert nicht. Das Geschäft an sich ist rentabel.

    Wenn er schreibt: "Immerhin gab es bei den Grafikkarten gute Nachrichten", dann impliziert er damit, dass die anderen Zahlen schlecht gewesen seien, was aber nicht stimmt, wenn man die Zahlen nicht nur oberflächlich betrachtet. Und deshalb bedarf es hier eben eventuell der Korrektur. Das ist das Einzige was ich damit sagen wollte.

    Ich mag AMD viel lieber als die Intel- und Nvidia-Maffia, okay, aber ich schreib keinen Scheiß. Ich begründe alles, was ich schreibe.
  • Iceheart , 20. Oktober 2010 09:13
    Ich denke, AMD ist auf einem guten Weg. Marketingtechnisch halte ich es immer noch für sehr fraglich, den Namen "ATI" sterben zu lassen. Aber es wird die Zeit zeigen.
  • borizb , 20. Oktober 2010 10:24
    Die lassen ATI nur sterben um die eigene Brand zu stärken, und nicht weil ATI beim Kunden unbeliebt ist. Und jeder, der wie wir von Anfang dabei war, wird wohl noch eine ganze Weile ATI dazu sagen, woran ich aber auch nichts schlimmes zu erkennen vermag.
    Ich für meinen Teil bin mir fast sicher, dass jetzt, nachdem einige Jahre ins Land gezogen sind, die Übernahme von ATI ein genialer Schachzug sondersgleichen war. Ursprünglich war ich vehement dagegen, aufgrund AMDs wirtschaftlicher Lage, aber der Fakt, dass wir jetzt Fusion APUs und die einzig brauchbaren Mainboardchipsätze mit integrierter Grafik sehen, straft meine frühere Skepsis lügen.
    Die nicht ganz so prickelnden Quartalszahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass AMD mit (auch finanziell!) moderatem Aufwand sehr viel zu reißen imstande ist. Und diese Worte von jemandem mit einem Intel/Nvidia System, da legst dich nieder. ;) 
  • klomax , 20. Oktober 2010 11:29
    Preislich bin ich mit dem AMD-Segment sehr zufrieden. - Ati-Treiber-Probleme hatte ich bislang noch nicht, aber das kann natürlich auch irgendwann auf mich zukommen.

    Einen Intel Quad wie den i5 760er hätte ich mir einfach nicht leisten können, und der i3 war damals auch wesentlich teuerer mitsamt des passenden Boards. - Allerdings wäre der auch deutlich flotter gewesen.

    Nun denne, Hauptsache, es gibt überhaupt Konkurrenz am Markt: Super Schade, dass Intel vorerst Larrabee eingestampft hat. - Das Geld hätten sie ja, um das No-How (Freuscher Verprecher, sorry...Know-How) zu erwerben, und die Produktionskapazitäten.
  • Anonymous , 20. Oktober 2010 12:56
    Ich glaube das Gute die nächsten Jahre ist, dass AMD Prozessoren "schnell genug" sind, Wer heute als 0815-Nutzer einen X4 kauft, kommt damit über Jahre über die Runden.
    Der Innovationsdruck in Sachen Leistung sinkt, Preis, Stromverbrauch und integrierte Grafik werden bedeutender. AMD hängt vielleicht noch einen Tick-Tock zurück, aber in der heutigen Zeit merkt man das irgendwie gar nicht so recht.