Arma 3: 2560 x 1440 Pixel
Laut AMD ist seine Radeon R9 295X2 für 4K-Gaming designt. Wir wollten aber auch in der WQHD-Auflösung testen. Diese Auflösung ist im High-End-Segment nicht nur wesentlich stärker verbreitet, sondern stellt auch einen guten Vergleichswert zu unseren anderen Benchmark-Sessions dar, bevor wir dann zu den 4K-Messwerten kommen.

Bei Arma 3 gibt es bei WQHD selbst dann einen Plattform-Flaschenhals, wenn die üppigsten Detaileinstellungen aktiviert sind. Die durchschnittlichen Framerates der meisten Konfigurationen liegen knapp unter 80 fps, die Minimalwerte knapp unter 70 fps.
Nur die Radeon HD 7990 und die GeForce GTX 690 bleiben unter diesem Leistungsniveau, liefern aber immer noch ein absolut spielbare Performance ab.

Auch die Grafik zur Framerate im Zeitverlauf zeigt die Ultra-High-End-Boards ganz oben, während die beiden anderen Karten etwas hinterhertrödeln.

Mit der Messung der Frame-Time-Varianz versucht man die Flüssigkeit eine Grafikkarten-Performance zu quantifizieren. In nicht allzu ferner Vergangenheit hatte AMD mit Multi-GPU-Konfigurationen hier ziemliche Probleme. Seine Grafikprozessoren lieferten Frames so schnell aus, wie sie erstellt wurden, was manchmal in sogenannten Runt-Frames resultierte – Bilder, die so kurz auf dem Monitor dargestellt wurden, dass man sie nicht wahrnahm.
AMD adressierte dieses Problem zuerst mit einem Treiber-Update, das die Geschwindigkeit normalisierte, mit dem die Frames angezeigt wurden. Und obwohl Radeon-HD-7990- und Radeon-R9-290X-Karten CrossFire technisch verschieden umsetzen, zeigen die extrem niedrigen Frame-Time-Varianzen in Arma 3, dass beide Lösungen effektives Pacing für niedrige Varianzen nutzen.

Dieses Beispiel der Frame-Time-Varianz enthüllt zwar eine Anzahl von Ausschlägen, zeigt aber insgesamt eine sehr konsistente Performance.
Arma 3: 3840 x 2160 Pixel

In der 4K-Auflösung sehen wir keinen Plattform-Flaschenhals mehr, jetzt limitieren die Grafikkarten. Auf jeden Fall sieht man deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Karten. Die Radeon R9 295X2 sichert sich den Spitzenplatz, hinter ihr reihen sich die beiden Radeon-R9-290X-Karten im CrossFire-Verbund ein. Die GeForce GTX 780 Ti und die beiden Titanen im SLI-Verbund belegen die Plätze drei und vier.
Obwohl wir in der Vergangenheit bei Nvidia keine Dropped- oder Runt-Frames-Probleme feststellen konnten, sollten zwei GK110-GPUs locker ein Paar GK104-GPUs schlagen. Dennoch sind die mittels Fraps und FCAT erhobenen durchschnittlichen Framerates sehr ähnlich. Die sehr wahrscheinliche Ursache ist die Speicherbestückung der GTX 690 mit zwei GByte je GPU, was ziemlich viel Stottern sorgt. So scheint die via Fraps gemessene Framerate zwar sehr hoch zu sein, aber der subjektive Eindruck beim 4K-Gaming mit einer GTX 690 dürfte nicht annähernd an das herankommen, was der Durchschnittswert vermuten lässt.

Das gleiche Phänomen lässt sich nicht in der Grafik zur Framerate im Zeitverlauf ablesen, wo die GeForce GTX 690 ziemlich flink aussieht. Bemerkenswerter ist, dass sich die R9 295X2 deutlich von dem CrossFire-Verbund aus zwei R9-290X-Karten absetzen kann, der wiederum klar schneller ist als die beiden High-End-Combos von Nvidia.

Die Frame-Time-Varianz ist bei 3840 x 2160 Pixeln viel höher als bei 2560 x 1440 Pixeln – angesichts deutlich niedrigerer Framerates ist das auch keine Überraschung. Bis einschließlich zum SLI-Verbund der beiden Titan-Karten sind die Worst-Case--Varianzen aber wirklich nicht schlecht.
Die GeForce GTX 690 zeigt bei Ultra-HD deutlich stärkere Varianzen. Die Worst-Case-Varianzen von AMDs Radeon HD 7990 sind die schlechtesten in diesem Testfeld, wohingegen ihre 75er Perzentil-Werte schon wesentlich freundlicher aussehen.

- Laut AMD nichts für Zaghafte
- Energieaufnahme und Design-Entscheidungen
- Diese Hardware braucht man für die Radeon R9 295X2
- Test-Hardware und Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Arma 3
- Benchmark-Ergebnisse: Assassin’s Creed IV: Black Flag
- Benchmark-Ergebnisse: Battlefield 4
- Benchmark-Ergebnisse: Grid 2
- Benchmark-Ergebnisse: Metro: Last Light
- Benchmark-Ergebnisse: Thief
- Benchmark-Ergebnisse: Tomb Raider
- Leistungsaufnahme: Einführung und Setup
- Leistungsaufnahme: Idle
- Leistungsaufnahme: Gaming
- Leistungsaufnahme: GPGPU
- Leistungsaufnahme: Vergleich und Übersicht
- Temperaturen und Geräuschentwicklung
- Fazit: AMDs Radeon R9 295X2 macht vieles richtig
P.S.: Mein Account macht immer noch Probleme. Kann nur von einem Rechner posten.
Ich freue mich ja das wir immerhin im GPU bereich noch Wettbewerb sehen von AMD.
Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal.
Buh AMD buuuuh.
<3 Test
Buh AMD buuuuh.
<3 Test
"Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal."
ist eher eine Ausrede , klar , skaliert es mit schwächeren CPU´s besser aber was hindert euch Mantle Benches zu machen wenn ihr schon so n Geschoss da habt .
Großes Lob an dieser Stelle, der Artikel hat mich echt fasziniert!
Sich über so ein Stück feine Hardware negativ auszulassen, das wäre schon borniert.
Schöner Artikel!
BTW:
Wir haben 550 USD für den Kurierversand zahlen müssen, damit die Karte aus den Staaten hierher zu mir ins Labor kommt. AMD in Deutschland hat uns leider bei diesem Sample ausgeschlossen. Wir waren wohl nicht liebevoll genug... Die Karte schicke ich auch wieder zeitnah zurück zu Chris. Tut mir leid, AMDs Bemusterung in DE ist schon sehr eigenartig.
"Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal."
ist eher eine Ausrede , klar , skaliert es mit schwächeren CPU´s besser aber was hindert euch Mantle Benches zu machen wenn ihr schon so n Geschoss da habt .
Wenn ein Feature richtig interessant ist, wird ihm auch irgendwann ein eigener Artikel gewidmet. Hier war es aus den von Igor genannten Gründen (noch) nicht für uns relevant. Und ich glaube wirklich nicht, dass man uns Nvidia-Fanboyz schimpfen kann.
Und @"mal schnell mittesten" (sinngemäß): Dieser Artikel ist wie alle unserer Grafikkarten-Launch-Artikel in enger Kooperation mit unseren US-Kollegen entstanden. Normalerweise haben wir eigene Test-Hardware, haben diesmal aber keine bekommen - komische Bemusterung seitens AMD.
Die Karte, mit der Igor letztlich getestet hat, war die unserer US-Jungs - und die kam am Motag vormittag hier in Deutschland an statt wie geplant am Freitag. Igor hatte also deutlich weniger als 24 Stunden Zeit, um die ganzen Energiaufnahme/-effizienz und Betriebsgeräusch-Parts auszutesten und Texte zu schreiben. Das musste dann ins Englische übersetzt und wiederum unseren anderen internationalen Partnern (Italien, Frankreich, ...) zur Verfügung gestellt werden - und zwar mit so viel Vorlauf, dass die das noch lokalisieren und rechtzeitig einpflegen konnten.
Das war eine Monster-Arbeit, die Igor da gestemmt hat. Ist jetzt wirklich nicht so, als würden wir Däumchen drehend in der Ecke sitzen und Löcher in die Luft starren...
Gut möglich, dass wir uns Mantle nochmal dezidiert vornehmen. Im Rahmen dieses Launches war es wegen dem Testgeräte- und dem daraus resultierendem Zeitmangel schlichtweg nicht möglich.