Battlefield 4: 2560 x 1440 Pixel

Dank ihrer minimal höheren Taktfrequenz schiebt sich die Radeon R9 295X2 ein bisschen an der CrossFire-Combo der beiden R9-290X-Karten vorbei. Ein kürzlich ausgeliefertes Treiber-Update von Nvidia sorgt allerdings dafür, dass der SLI-Verbund aus GTX-780-Ti-Karten auf den ersten Platz schiebt – zumindest in dieser Auflösung. Das Titanen-Paar hängt den 290X-Karten zwar am Auspuff, aber die jeweils 800 bis 900 Euro teuren Karten können sich wegen des niedrigeren Takts und weniger Shadern nicht an den beiden AMD-Flaggschiffen vorbeischieben, die es am Markt bereits zu Preisen ab 430 Euro gibt.
Im Vergleich sehen die ehemals beeindruckende Radeon HD 7990 und die GeForce GTX 690 regelrecht gedemütigt aus. Aber immerhin sind sie in absoluten Zahlen betrachtet immer noch ziemlich flink, wenn man Battlefield 4 mit maximalen Details spielt.

In der Grafik zum Zeitverlauf der Framerate sieht man die Höhen und Tiefen ziemlich gut.

Sowohl AMD als auch Nvidia machen einen klasse Job, was das Frame-Pacing angeht. Die 95er Perzentil-Messwerte – praktisch das Worst-Case-Szenario, schlimmer kann es kaum werden – bleiben in allen Fällen unter drei Millisekunden und nur Nvidias GeForce GTX 690 kommt diesem Wert wirklich nahe.

Von ein paar Spikes von Nvidias GeForce GTX 690 abgesehen sind die gemessenen Frame-Time-Varianzen in Battlefield 4 sehr niedrig.
Battlefield 4: 3840 x 2160 Pixel

Battlefield 4 nutzt ziemlich viel Grafikspeicher. Daher ist es wenig überraschend, dass sich die Dual-Hawaii-basierten Konfigurationen sehr gut schlagen, während zwei GTX-780-Ti-Karten mit jeweils drei GByte Speicher bei 3840 x 2160 Pixeln niedrigere minimale Framerates einfahren. Die Titanen verfügen über jeweils sechs GByte je Karte und schaffen daher etwas bessere minimale Framerates. Aber da sie weniger Shader haben und niedriger takten, liegen sie in Sachen durchschnittlicher Performance nur auf dem vierten Platz.

Das Radeon-R9-290X-Gespann und die R9 295X2 dippen jeweils einmal – ganz kurz – unter die 40-fps-Grenze. Insgesamt liefern sie eine absolut spielbare Performance ab.
Die Geforce GTX 780 Ti sind auf dem Papier fast genauso schnell. Allerdings sieht man bei ihrem Chart im Zeitverlauf stärker ausgeprägte Einbrüche. Wenn man das für diesen Test genutzte Tashgar-Level real spielt, stell man fest, dass die Charaktere immer wieder verschwinden und wieder auftauchen. Ein Log der Speichernutzung während des Testlaufs zeigt, dass die drei GByte Speicher locker überschritten werden – und das ist der Grund, warum wir zögern, die ansonsten starke GeForce GTX 780 Ti für 4K-Gaming zu empfehlen.

Insgesamt sind die Frame-Time-Varianzen durch die Bank ordentlich, lediglich die 690er tanzt ein bisschen aus der Reihe. Die Ausschläge des 780-Ti-Gespanns korrespondieren mit den Einbrüchen, die man bei der Grafik zum Framerate-Zeitverlauf sehen kann.

- Laut AMD nichts für Zaghafte
- Energieaufnahme und Design-Entscheidungen
- Diese Hardware braucht man für die Radeon R9 295X2
- Test-Hardware und Benchmarks
- Benchmark-Ergebnisse: Arma 3
- Benchmark-Ergebnisse: Assassin’s Creed IV: Black Flag
- Benchmark-Ergebnisse: Battlefield 4
- Benchmark-Ergebnisse: Grid 2
- Benchmark-Ergebnisse: Metro: Last Light
- Benchmark-Ergebnisse: Thief
- Benchmark-Ergebnisse: Tomb Raider
- Leistungsaufnahme: Einführung und Setup
- Leistungsaufnahme: Idle
- Leistungsaufnahme: Gaming
- Leistungsaufnahme: GPGPU
- Leistungsaufnahme: Vergleich und Übersicht
- Temperaturen und Geräuschentwicklung
- Fazit: AMDs Radeon R9 295X2 macht vieles richtig
P.S.: Mein Account macht immer noch Probleme. Kann nur von einem Rechner posten.
Ich freue mich ja das wir immerhin im GPU bereich noch Wettbewerb sehen von AMD.
Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal.
Buh AMD buuuuh.
<3 Test
Buh AMD buuuuh.
<3 Test
"Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal."
ist eher eine Ausrede , klar , skaliert es mit schwächeren CPU´s besser aber was hindert euch Mantle Benches zu machen wenn ihr schon so n Geschoss da habt .
Großes Lob an dieser Stelle, der Artikel hat mich echt fasziniert!
Sich über so ein Stück feine Hardware negativ auszulassen, das wäre schon borniert.
Schöner Artikel!
BTW:
Wir haben 550 USD für den Kurierversand zahlen müssen, damit die Karte aus den Staaten hierher zu mir ins Labor kommt. AMD in Deutschland hat uns leider bei diesem Sample ausgeschlossen. Wir waren wohl nicht liebevoll genug... Die Karte schicke ich auch wieder zeitnah zurück zu Chris. Tut mir leid, AMDs Bemusterung in DE ist schon sehr eigenartig.
"Weil Mantle auf so einer CPU kaum noch echte Zuwächse ergibt. Wenn man den Sinn und die Absicht hinter Mantle verstehen will, dann muss man eine langsamere CPU einbauen. Denn nur wenn diese ins Limit läuft, bringt Mantle auch echte Vorteile. Sonst ist es eher marginal."
ist eher eine Ausrede , klar , skaliert es mit schwächeren CPU´s besser aber was hindert euch Mantle Benches zu machen wenn ihr schon so n Geschoss da habt .
Wenn ein Feature richtig interessant ist, wird ihm auch irgendwann ein eigener Artikel gewidmet. Hier war es aus den von Igor genannten Gründen (noch) nicht für uns relevant. Und ich glaube wirklich nicht, dass man uns Nvidia-Fanboyz schimpfen kann.
Und @"mal schnell mittesten" (sinngemäß): Dieser Artikel ist wie alle unserer Grafikkarten-Launch-Artikel in enger Kooperation mit unseren US-Kollegen entstanden. Normalerweise haben wir eigene Test-Hardware, haben diesmal aber keine bekommen - komische Bemusterung seitens AMD.
Die Karte, mit der Igor letztlich getestet hat, war die unserer US-Jungs - und die kam am Motag vormittag hier in Deutschland an statt wie geplant am Freitag. Igor hatte also deutlich weniger als 24 Stunden Zeit, um die ganzen Energiaufnahme/-effizienz und Betriebsgeräusch-Parts auszutesten und Texte zu schreiben. Das musste dann ins Englische übersetzt und wiederum unseren anderen internationalen Partnern (Italien, Frankreich, ...) zur Verfügung gestellt werden - und zwar mit so viel Vorlauf, dass die das noch lokalisieren und rechtzeitig einpflegen konnten.
Das war eine Monster-Arbeit, die Igor da gestemmt hat. Ist jetzt wirklich nicht so, als würden wir Däumchen drehend in der Ecke sitzen und Löcher in die Luft starren...
Gut möglich, dass wir uns Mantle nochmal dezidiert vornehmen. Im Rahmen dieses Launches war es wegen dem Testgeräte- und dem daraus resultierendem Zeitmangel schlichtweg nicht möglich.