AMD Radeon RX Vega mit 4 oder 8 Gbyte HBM2-Speicher

In wenigen Wochen, vermutlich im Vorfeld der Computex, wird AMD eine neue Generation von Highend-Grafikkarten vorstellen, die auf der Vega-GPU basieren werden. Nun scheinen neue Details zu der kommende Radeon-RX-Serie nach außen gedrungen zu sein. Demnach wird der Hersteller die Vega-GPU - ähnlich wie die im vergangenen Jahr vorgestellte Polaris-Architektur - in zwei Leistungsklassen anbieten.

Die performantere Version soll die Vega 10 werden, die mit einem acht Gigabyte großen Grafikspeicher im HBM2-Format aufwarten soll. Bei der als Vega 11 bezeichnete Variante, muss sich der Nutzer dagegen mit einem kleineren Grafikspeicher zufriedengeben: Hier stehen nur vier Gigabyte zur Verfügung, die allerdings ebenfalls dem HBM2-Standard entsprechen.

Daneben scheint sich abzuzeichnen, dass die Vega-GPUs nicht nur leistungsstarken Grafikkarten vorbehalten bleiben. Die Grafikeinheit soll auch in Notebooks verbaut werden und könnte Teil der kommenden Raven-Ridge-APUs werden, die in der zweiten Jahreshälfte vorgestellt werden sollen.

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16 Kommentare
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  • DjNorad
    hmmm.... Ich halte in der Midrange (RX470 und RX480, sowie GTX1060) 4 GB für das Jahr 2017 für zu dünn.... naja... AMD wird hoffentlich wissen, was sie da tun....
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  • ShieTar
    Um ältere Shooter und MOBAs auf Full HD auf 144FPS oder noch höher zu treiben sind 4GB allemal angemessen, es gibt da also durchaus sinnvolle Anwendungsgebiete. Für 4K-Monitore ist das natürlich keine Alternative.
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  • matthias wellendorf
    Man muss an der Stelle auch mal abwarten, was die schnelle Speicheranbindung bringt bzw. inwieweit sie den kleineren Speicher zu kompensieren vermag.
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