Die verschiedenen IOMeter-Testszenarien zeigen eindrucksvoll, wie stark die verschiedenen Controller-Einstellungen die Leistung beeinflussen. Am deutlichsten sind die Unterschiede beim Database-Szenario. Zwischen der besten und schlechtesten I/O-Leistung klafft eine Lücke von 22.474 IOPS. Ähnlich verhält es sich bei den Testszenarien Fileserver und Workstation, wobei dort die Leistungsunterschiede nicht so groß sind. So gut wie keinen Einfluss haben die Controller-Settings dagegen auf den Webserver-Benchmark.
Im Test zeigt sich, dass die von LSI angegebenen Einstellungen für beste und schlechteste Leistung auch tatsächlich den gewünschten Effekt erzielen. In den Benchmarks liegt die langsamste Konfiguration (in der Grafik ganz oben) stets hinten und die schnellste (in der Grafik ganz unten) prescht immer vorneweg, wenn auch mit teils geringem Vorsprung.




Betrachtet man die Queue-Tiefe, ergibt sich ein etwas anderes Bild. Zwar zeigt sich auch hier der Webserver-Benchmark gänzlich unbeeindruckt von den Controller-Einstellungen. Je höher aber die Queue-Tiefe, desto deutlicher treten die Unterschiede zwischen den acht Konfigurationen hervor. Bis zu einer Queue-Tiefe von QD=4 ist es im Prinzip egal, welche Einstellung man wählt, doch danach trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer den Controller richtig eingestellt hat, wird bei Queue-Tiefen von QD=16 und QD=32 mit hohen I/O-Raten belohnt.




- RAID-Controller: Mehr Leistung mit den richtigen Einstellungen
- RAID-Zutaten: LSI MegaRAID 9280-24i4e und Samsung SS-1605
- RAID-Konfiguration per Read Policy, Write Policy und IO Policy
- Testkonfiguration
- Benchmarks: I/O-Performance Access Pattern
- Benchmarks: IOmeter-Streaming
- Benchmarks: CrystalDiskMark Sequential Reads/Writes
- Benchmarks: CrystalDiskMark 4 KB Random Reads/Writes
- Benchmarks: I/O-Performance 4KB Random Reads/Writes
- Benchmarks: PC Mark Vantage
- Fazit