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Blickpunkt RAID-Controller: Einstellungen für RAID-Systeme (Teil 2)

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Testmarathon, zweiter Teil: Wir haben die schnellsten und langsamsten Controller-Einstellungen des LSI 9280-24i4e an verschiedenen RAID-Systemen getestet und dabei interessante Entdeckungen gemacht.

Soll ein RAID-System bestmögliche Leistungen abliefern, klappt das nur mit entsprechend performanten Hardware-Zutaten. Mit dabei sollte ein möglichst schneller Controller sein, idealerweise mit PCI Express-Interface nach 2.0-Standard und reichlich Anschlüssen für SATA/SAS-Laufwerke bestückt, damit sowohl bei Bandbreite als auch RAID-Level keine Flaschenhälse aufkommen. Genauso wichtig sind die verwendeten RAID-Laufwerke, wobei für maximale Leistung eigentlich nur Enterprise-Festplatten oder SSDs in Frage kommen. Sollen IOPS die erste Geige spielen, führt ohnehin kein Weg an den Flash-Laufwerken vorbei. Mit den Arbeitsschritten Controller installieren, SSDs anschließen, RAID-Verbund erstellen und loslegen ist es aber nicht unbedingt getan. Schickt das vermeintliche Super-RAID dann Daten trotzdem nur in gemütlichem Tempo über den Bus, liegt das wahrscheinlich an ungünstig gewählten Controller-Einstellungen.

Zwei Controller-Konfigurationen, vier RAID-Modi, 14 Testszenarien

Wie genau wirken sich die Einstellungen des RAID-Controllers auf dessen Leistung aus? Im ersten Teil unserer kleinen Artikelserie haben wir dazu ein RAID-0-System auf fünf SSDs aufgesetzt und mit verschiedenen Einstellungen herumexperimentiert. Ein geeigneter Controller-Kandidat fand sich im LSI MegaRAID 9280-24i4e, dessen Software zahlreiche Parameter für Lesen und Schreiben bereitstellt. Während der RAID-Level mit 0 stets gleich blieb, haben wir alle möglichen Konfigurationen der Controller-Software durchgewechselt.

Im diesem zweiten Teil beschränken wir uns auf die Best Case- und Worst Case-Szenarien und verwenden nur die Controller-Einstellungen, die laut Hersteller LSI die höchste beziehungsweise niedrigste RAID-Performance bringen. Dafür verabschieden wir uns vom statischen RAID 0 und testen alle mit den fünf SSDs möglichen Standard-RAID-Modi 0, 1+0, 5 und 6 durch. Wir schauen in erster Linie darauf, wie sich die beiden Konfigurationen innerhalb eines RAID-Level auf dessen Leistung auswirken. Einen RAID-übergreifenden Leistungssieger küren wir mangels Vergleichbarkeit der einzelnen RAID-Level jedoch nicht. Nichtsdestotrotz werfen wir einen Blick über den RAID-Tellerrand und bewerten, wie stark oder schwach sich die Best Case- und Worst Case-Einstellungen bei den jeweiligen RAID-Modi bemerkbar machen.

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doll-by-doll 26/06/2011 12:58
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-0+

Wer Raid braucht sollte auf einen guten Controller zurückgreifen!
Ich habe keins und werde es in Zukunft auch nicht einrichten, ist mir zu anfällig.
Der Test ist aber Ok bis auf das Raid 0 mit 4 ssD, wer braucht soetwas!
Raid 0 mit mehr als 2 Laufwerken ist aus meiner Sicht überflüssig,
da die Gefahr des Datenverlustes extrem hoch ist. Ich kann auch keinen effektiven Vorteil erkennen, wenn alle Daten auf einem Raid0 liegen.
Dazu kommt noch, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Raids 0 mit der Anzahl der Festplatten steigt

simpsonsun@Guest 25/04/2012 19:16
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-0+

ich schliesse mich dem vorgänger an.
wenn 4 platten vorhanden sind,es sich dabei auch noch um ssd's handelt,
sollte genügend geld vorhanden sein.
wenn man dann ein raid verbund erstellt, sollte es doch bitte ein raid 5 sein.
ich selber nutze zwei "promise" controler, an denen jeweils ein raid 5 verbund werkelt.
der erste controler hat 4x750 gb, die dem system als laufwerke mit 1,5 tb und 0,75 tb
zur verfügung stehen.
der zweite hat 4x1,5 tb, die in 3 laufwerke mit 1,5 tb konfiguriert wurden.

abgesehen von der geschwindigkeit ist die datensicherheit bei raid 5 ziehmlich hoch.

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