[Computex] Raijintek: Flüssigkeitskühlung ohne Pumpe

(Bild: Techpowerup.com)(Bild: Techpowerup.com)

Wasserkühlungen gelten schon von Haus aus als leistungsfähiger und leiser als Luftkühlungen, doch Raijintek will noch einen drauf setzen. Der in Deutschland entwickelnde und in Taiwan produzierende Hersteller will einen Weg gefunden haben, die Pumpe in einer Flüssigkeitskühlung einsparen zu können.

Techpowerup.com (Quelle), Eteknix.com und Golem berichten über diese Kühlung, in der im fertigen Produkt eine Flüssigkeit zirkuliert, die unterhalb von 40 Grad Celsius verdampfen soll. Wie in einer Heatpipe steigt sie dann durch einen dickeren Schlauch zu einem Radiator, wie man es von anderen Flüssigkeitskühlungen kennt.

Dort geht sie wie in einer Wärmepumpe wieder in den flüssigen Zustand über und wird über einen dünneren Schlauch zur Wärmequelle zurückgeführt. Auf der Computex demonstrierte Raijintek das Prinzip mit kochendem Wasser, das in einem 24,0 cm großen Radiator wieder in den flüssigen Zustand überging.

Raijintek soll prognostiziert haben, schon im Herbst mit ersten Serienprodukten auf den Markt zu kommen und dann selbst größere Lasten bei Temperaturlaune halten zu können – je größer, desto besser soll die Wirkung werden. Inwiefern der Radiator noch von einem zusätzlichen Lüfter profitieren kann, wurde nicht erwähnt.

Die Kollegen bei Eteknix.com haben auch ein kleines Video dazu gedreht.

Eteknix-Video über Raijintek-Demo

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15 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    die entscheidente Frage - neben der messbaren Kühlleistung ist jetzt - wie nervig oder und laut wäre auf dauer das geblubber... Das schreit nach einem Test!
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  • Derfnam
    Testgeblubber meinst^^?
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  • ybox720
    Gasförmig unter 40 Grad? Wenns jetzt aber in der Umgebung schon 40 hat, hast du ein problem, oder?
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