Raspberry Pixel kommt auf den Desktop

Die aktuelle experimentelle Version des Pixel-Betriebssystems setzt im Gegensatz zur Raspberry-Pi-Variante direkt auf Debian und nicht auf Raspbian.

Das führt zu einigen Einschränkungen - beispielsweise können Sensoren nicht einmal virtuell über GPIO angesteuert werden. Aus rechtlichen Gründen fehlen zudem Minecraft und Mathematica.

Die Systemanforderungen sind erwartungsgemäß sehr gering, lediglich ein 32-Bit-Prozessor von AMD oder Intel sowie 512 Megabyte Arbeitsspeicher sind zum Betrieb nötig. Das Betriebssystem kann auch auf einem externen Datenträger ausgeführt werden kann.

Dank einem umfangreichen Software-Paket inklusive LibreOffice, Chromium und Java ist ein produktiver Einsatz trotz Prototypen-Status durchaus denkbar. Vorteilhaft dürfte das System insbesondere zum Ausprobieren von Code für den Raspberry Pi sein.

Pixel steht ab sofort als 1,3 Gigabyte große ISO-Datei zum Download bereit.  

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