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Ratgeber für Einsteiger: Das richtige Motherboard

Ratgeber für Einsteiger: Das richtige Motherboard
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Wer sich einen PC zusammenbauen will, muss sich vorher immer für die Plattform entscheiden. Diese, Motherboard oder Hauptplatine genannt, nimmt die Steuerung für alle Komponenten wie CPU, Grafikkarte, Speicher oder Festplatte. THG zeigt, worauf man bei der Wahl achten muss.

Zur Erklärung der wichtigsten Komponenten wählen wir ein klassisches Motherboard für den ATX-Formfaktor aus.

Dies ist ein Sockel-775-Motherboard von Foxconn für die aktuellen Pentium-4- und Pentium-D-Prozessoren. Bei Core-2-Duo-Prozessoren der jüngsten Generation muss man vorsichtig sein: Sie müssen vom Motherboard unterstützt werden, und ältere Modelle tun das möglicherweise nicht.

Die Anordnung der Komponenten und der Funktionsumfang variieren je nach Motherboardmodell, je nach Zielmarkt, Preis und Alter des Produkts. Die Stromversorgung für das oben gezeigte Motherboard erfolgt über einen 24-poligen Extended-ATX-Stromanschluss (12), wobei der CPU-Kern separat über einen 8-poligen ATX12V-Anschluss (13) versorgt wird. Ein weiterer Anschluss, der bei Motherboards mit zwei Steckplätzen für Grafikkarten (10) häufig vorkommt, ist ein vierpoliger Standard-Molex-Anschluss (14), der zusätzlichen Strom für die PCI-Express-x16-Steckplätze (10) liefert.

Es gibt zwei gängige Schnittstellen für Grafikkarten: Die meisten heutzutage angebotenen Motherboards verfügen über einen oder sogar zwei PCI Express x16-Steckplätze (10) zur Unterstützung der aktuellsten 3D-Grafiklösungen, während ältere Motherboards eher mit einem AGP- oder AGP-Pro-Steckplatz ausgerüstet sind. Ganz billige Motherboards haben überhaupt keinen Steckplatz für eine Grafikkarte, sondern arbeiten nur mit der integrierten Onboard-Grafik.

Der dreiphasige Spannungsregler (15) ist leicht an den drei separaten Baugruppen zu erkennen, die parallel arbeiten. Vierphasenregelung ist inzwischen die Norm, wobei jede Phase für zusätzliche Kapazität sorgt, so dass ein Fünfphasenregler bis zu 25 % mehr an Lastkapazität bieten sollte als ein vierphasiges Design mit ähnlichen Komponenten. Der Schlüssel für diese Kapazitätssteigerung liegt in der Gleichwertigkeit der Komponenten, denn nicht alle Komponenten werden mit identischen Spezifikationen hergestellt. Abgesehen von der Kapazitätssteigerung sollten zusätzliche Komponenten auch Brummströme reduzieren und so für höhere Stabilität bei hoher Belastung wie z.B. beim Overclocking zu sorgen.

Aktuelle Motherboards bringen eine digitale Spannungsregelung mit, die mehr Effizienz und Zuverlässigkeit bietet und die obigen, leicht zu erkennenden Komponenten für die Spannungsreglung ersetzen.

Die einzelnen Komponenten werden unten weiter besprochen.


Alle 8 Kommentare anzeigen.
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  • realsmasher , 31. Oktober 2006 14:02
    ich glaube bei euch was a nicht was b macht :

    Zitat :
    Außerdem wird er auch Intels ersten Prozessor mit Vierfachkern (Kentsfield) aufnehmen, der Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Allerdings dürfte damit eine Erhöhung der Busgeschwindigkeit auf 333 MHz (FSB1333) einhergehen, so dass man wahrscheinlich ein neues Motherboard benötigen wird.


    im anderen artikel steht eindeutig, der kentsfield läuft mit 1066fsb(266) und nicht mit 1333(333)

    wieso dann hier so ein mumpf ?

    und die höhe ist ja noch das im Fazit :

    Zitat :
    CPU-Overclocking ist eine Option für alle, die auch noch den letzten Rest Performance aus ihrem System herauskitzeln wollen.


    der link über "Overclocking" führt zum Artikel des 805. Welch Grandiose Leistung :idea:
  • Eroghor , 31. Oktober 2006 20:25
    Naja, ein paar Unstimmigkeiten gehen ja in Ordnung (der 805 musste ja erwähnt werden.).

    Im großen und ganzen finde ich den Artikel aber in Ordnung, vor allem ist er neutral gehalten und trifft auch die Zielgruppe.
  • fusselhaase , 1. November 2006 10:05
    ich find den artikel supa. und das ihr euch IMMERNOCH über diesen D 805 artikel aufregt kann ich echt nicht nachvollziehen. hab das teil mittlerweile selbst nen paar mal verbaut und übertaktet und alle sind damit glücklich und zufrieden! und jetzt kommt mir nicht wieder mit der stromscheisse es sei denn ihr habt genaue messwerte und zahlen unter last und idle und statistische durchschnittswerte wie lange jeder bürger seinen compi unter volllast fährt im monat. meinungen über den D 805 sollten wirklich mal nur leute abgeben, die das teil auch verbauen und nutzen und nicht welche, die 3 zahlen im kopf überschlagen und dann weinen. meine güte. immer nur schimpfen :roll: wenn euch die artikel nur noch anstinken, liebe güte, dann surft nichtmehr hierher und lests nimma :p 
  • luckylusche , 1. November 2006 14:11
    manche scheinen sehr empfindlich zu reagieren
    wenn sie entdecken, daß sie systeme zusammengebaut haben
    welche schon nach 3 monaten veraltet waren.

    gruß ll
  • fusselhaase , 2. November 2006 13:34
    wer blind auf grund eines kostenlosen onlineartikels gleich anfängt loszulaufen und einzukaufen ist in meinen augen selber schuld. bevor ich so ein system baue lese ich mich bei mindestens drei anderen quellen über alles und jeden kleinscheiss schlau (z.B. kompaptibilität für die zukunft) aber das ist OT und gehört hier eigentlich nicht her.

    gruß
  • oliver2200 , 11. Dezember 2006 09:58
    Hi mal wieder,

    der Artikel ist halt eben als eine Art übersicht zu sehen.

    Sehr nützlich zur allgemeinen "Bildung" .

    Jedoch würden mich viel mehr Tests der 965 er Platinen interessieren.

    Zur Auswahl würde ich vorschlagen:

    ASUS:
    P5B / P5B Deluxe

    BIOSTAR:
    TForce P965 Deluxe

    GIGABYTE:
    GA-965P-DS3 / DS4 / DQ6

    INTEL:
    Classics Series DP965LT

    MSI:
    P965 Platinum

    Über einen ebenso ausführlichen Test würde ich mich sehr freuen.

    Besonders interessieren würde mich die allgemeine Übertaktbarkeit der ASUS Platine P5B Deluxe.

    Wir sehn uns.
  • Mustermann , 11. Dezember 2006 11:12
  • oliver2200 , 11. Dezember 2006 11:46
    Wow. das ging ja superflot.

    Danke@Musterman

    natürlich hätte ich auch so intelligent sein, und auf der englischen Seite nachschauen können.

    War ich aber nicht . *schäm* :oops: 

    Versteh ich aber trotzdem nicht. warum wird sowas nicht auf der "deutschen" Seite mit eingefügt.??

    Wäre doch viel besser.

    CUa
    Oliver