Razer bringt Blade- und Blade-Stealth-Notebooks

Sie sind flach, schlank, schick, ausdauernd und mit ordentlich Rechenpower ausgestattet – schon auf den ersten Blick weiß man: Weder das Razer Blade mit seinem 14-Zoll-Screen noch das Razer Blade Stealth im 12,5-Zoll-Format werden im Bereich der Schnäppchen einsortiert.

Mit Abmessungen von 34,5 x 23,5 x 1,79 cm und nur 1,9 Kilogramm Gewicht ist schon das Razer Blade für den mobilen Einsatz wie gemacht. Der auch gerne mal anspruchsvoll werden darf: Ein Intel Core i7-6700HQ (2,6 bis 3,5 GHz), der auf 16 Gigabyte DDR4-2133-RAM zurückgreifen kann und von einer Nvidia GeForce GTX 1060 mit sechs Gigabyte GDDR5-RAM unterstützt wird, verspricht mehr als ausreichende Performance für Anwendungen aller Art.

In dieser Kombination soll es sich laut Razer um das portabelste VR-System auf dem Markt handeln, das von SSDs in den Kapazitäten 256 bzw. 512 Gigabyte oder ein Terabyte auch entsprechend schnell auf Daten zugreifen kann. Auch beim Display kann man auswählen: Die günstigere Version ist ein mattes Full-HD-Display mit IPS-Panel, mehr finanziellen Einsatz erfordert das Multitouch-Display mit QHD+-IGZO-Panel (3200 x 1800 Pixel).

Dazu gibt es Killer WLAN bis zu 802.11 ac, Bluetooth 4.1, Thunderbolt 3 via USB-C-Anschluss, 3x USB 3.0 und HDMI 2.0. Tastatur, Trackpad und Lüfter werden über Razer Synapse gesteuert, wozu auch die RGB-Hinterleuchtung jeder einzelnen Taste (Razer Chroma) gehört. Im Razer Blade steckt ein Lithium-Ionen-Polymer-Akku. Das gesamte Paket ist zu Preisen ab 1999 Euro erhältlich.

Ein wirklich kleineres Preisschild hängt nur an der günstigsten Version des 12,5-Zoll-Notebooks Razer Blade Stealth, das nur in Sachen Abmessungen kleiner ist – die Ausstattung toppt den 14-Zöller teilweise merklich. Mit 32,1 x 20,6 x 1,3 cm und 1,29 Kilo passt es noch besser ins Gepäck.

Für Rechenleistung soll ein Intel Core i7-7500U (2,7 bis 3,5 GHz) sorgen, der in diesem Fall aber nur auf die iGPU (HD Graphics 620) zugreifen kann. Bis zu 16 Gigabyte LPDDR3-1866-RAM stehen CPU und GPU zur Verfügung.

Dazu gibt es IGZO-Multitouch-Displays in zwei verschiedenen Auflösungen, die in Paketen mit verschieden großen SSD-Laufwerken kombiniert werden. Das QHD-Panel-Modell (2560 x 1440 Pixel) gibt es mit 128, 256 oder 512 Gigabyte, das UHD-Panel-Modell (3840 x 2160 Pixel) mit 512 Gigabyte oder einem Terabyte.

Auch hier stehen Killer-WLAN bis 802.11 ac, Bluetooth 4.1 und Thunderbolt 3 via USB-C parat. Dazu kommen zwei USB-3.0-Anschlüsse, HDMI 2.0 und die mit Razer Chroma ausgestattete Tastatur mit Einzeltastenhinterleuchtung.

Mit dabei ist auch ein Li-Polymer-Akku mit 53,6 Wh, der für bis zu neun Stunden Laufzeit bieten soll. Wenn das nicht reicht, gibt es ab dem Ende des Jahres als Zubehör die Razer Power Bank mit 12800 mAh. Der kann neben dem Blade Stealth gleichzeitig auch weitere Geräte mit zusätzlichem Strom versorgen.

Außerdem ist das Blade Stealth kompatibel zu Razer Core. Mit dieser Lösung können externe Grafikkarten bis hin zu den aktuellen Topmodellen Nvidia GeForce GTX 1080 und AMD Radeon RX 480 via Thunderbolt 3 angeschlossen werden.

Das Razer Blade Stealth gibt es zu Preisen ab 1099 Euro. Das externe Grafikkartengehäuse Razer Core kostet im Bundle 449 Euro Aufpreis, einzeln soll es bei 599 Euro liegen.

Parallel zur Verfügbarkeit der beiden "Kleinen" kündigte Razer das Razer Blade Pro im 17,3-Zoll-Format an. In ihm wird der Skylake-Core-i7-6700HQ von Nvidias GeForce GTX 1080 unterstützt. Bis zu 32 Gigabyte DDR4-RAM, ein UHD-Display mit IGZO-Panel und andere Ausstattungsdetails im High-End-Bereich sorgen in der ersten Ankündigung für ein Preisschild im Bereich von mindestens 3700 US-Dollar. Mit 42,3 x 28,1 x 2,3 cm und 3,54 Kilo ist es dann auch nicht mehr wirklich klein und leicht.

Razer Blade Pro

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1 Kommentar
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  • Hysterical
    Die Version die nur eine iGPU besitzt finde ich ziemlich dumm. Im Blade Stealth steckt leider keine GTX 1060/70/80... Was ich ziemlich dumm finde denn Razer hat es geschafft ein 12'5 zoll Notebook mit UHD screen auf den Markt zu hauen. Da hat man 352 ppi!!! Ab 300 ppi sieht man die Pixel nicht mehr. Darum finde ich den UHD screen genial.
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