Razer beantragt 600 Millionen Dollar Börsengang an Hong Kong-Börse

Razer wurde vor beinahe 20 Jahren als Tochterunternehmen des Peripherieherstellers Kärna gegründet und schnell für deren Gaming-Mäuse bekannt. Nach Turbulenzen der Mutterfirma im Jahr 2000 und deren Schließung kaufte Terratec im Jahr 2003 Razers beliebte Boomslang-Maus und brachte diese erneut auf den Markt. Schließlich kauften Liang Tan und Robert Krakoffdie (ehemalige Geschäftsführer von Razer die verbliebene IP und firmierten als Razer Inc. Anfänglich konzentrierte sich Razer Inc. wie gehabt auf Mäuse erweiterte das Geschäftsfeld dann aber auf Tastaturen, Headsets und andere Peripherie. Inzwischen gehören auch Gaming-Laptops, Laptops und ganze PC-Systeme zum Angebot Razers.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 begann Razer mit dem Aufbau eines Filialnetzes in Asien und den USA, um die Direktverkäufe anzukurbeln. Infolgedessen und als Folge von Firmenkäufen wurde aus einem Jahresgewinn (2014/2015) von knapp über 20 Millionen US-Dollar ein Verlust von 20 und 59 Millionen US-Dollar in den Folgejahren. Der Umsatz hingegen stieg von 315 Millionen US-Dollar auf 392 Millionen US-Dollar. Bei der letzten Aufnahme von Risikokapital wurde das Unternehmen auf einen Wert von 2 Milliarden US-Dollar geschätzt. Falls dieser Wert gerechtfertigt ist, wäre ein Börsengang mit einem Volumen von 600 Millionen-US-Dollar durchaus möglich.

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1 Kommentar
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  • passivecool
    Wollen sie geld beim durchschnittsgamer einfangen sollen sie sich vom logo der 3 Spermien trennen.
    -1