[E3] Razer OSVR: VR-Brille zum Kampfpreis

HTC und Oculus sind mit ihren VR-Brillen Vive und Rift vorgeprescht. Doch die Aussicht auf hohe Umsätze sorgt für Konkurrenz: Im Herbst will Sony die PlayStation VR vorstellen, die allerdings zunächst nur von der PlayStation unterstützt wird. Nun strebt auch der Gaming-Spezialist Razer in die virtuelle Realität.

Auf der gerade stattfindenden Spielemesse E3 hat der Hersteller einen zweiten Prototyp der OSVR-Brille vorgestellt, die sich unter anderem durch bessere Displays auszeichnet: Die beiden Panels, die auf der OLED-Technologie basieren, zeigen Bilder mit einer Auflösung von jeweils 1080 x 1200 Pixeln an, was eine Pixeldichte von 441 ppi bedeutet - ein Niveau, das auch die beiden eingangs erwähnten Konkurrenten bieten.  Dies gilt auch für die Bildwiederholrate von 90 Hz.

Zudem verkündet der Hersteller, dass die Frontplatte, die zur Erfassung von Bewegungen im Raum dient, überarbeitet wurde. Die 100-Hz-Infrarotkamera, die die Bewegungen dieser Platte aufzeichnet, gehört nun zum Lieferumfang.

Die Razer OSVR HDK2 genannte VR-Brille soll im Juli zur Verfügugn stehen und 399 Dollar kosten; in Europa könnte sie für 499 Euro auf den Markt kommen. Das wäre immer noch deutlich günstiger als die Rift oder die Vive. 

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