13. re:publica öffnet in Berlin ihre Tore

Wie entwickelt sich das Internet als Medium, als Träger für Informationen, die rund um den Globus geteilt werden? Antworten auf Fragen wie diese sucht ab heute die dreizehnte re:publica unter dem Motto In/Side/Out als Teil der Berlin Web Week. In den kommenden drei Tagen versuchen die Teilnehmer den aktuellen Stand im Netz zu analysieren und dabei die Entwicklung von Trends der letzten Jahre, wie etwa die Open-Data-Bewegung kritisch zu diskutieren. Dabei wird immer wieder ein Blick über den Tellerrand der westlichen Hemisphäre gewagt. Schon während der Eröffnungs-Keynote zeigte Erik Hersman die Entwicklung in Afrika auf.

Daneben geht es natürlich immer wieder auch um politische Fragen – das Netz zwischen schnöder Konsumkultur und Impulsgeber für gesellschaftliche, möglichst demokratische Umwälzungen, das Netz zwischen Realismus und Utopie. Außerdem stehen praktische Fragen im Zentrum: Start-Ups sollen wichtige Anregungen erhalten, wie sie ihre Arbeit kapitalisieren können und zudem auf Investoren treffen.

Dazu erwarten die Veranstalter bis zu 5000 Besucher, die hier eine Vielzahl von Vorträgen von teilweise recht bekannten Sprechern freuen, etwa Sascha Lobo (der hier wohl am wenigsten fehlen darf), Kathrin Passig, die sich nicht nur als Dichterin, sondern im Netz mit ihem Blog Riesenmaschine einen Namen gemacht hat oder Dieter Zetsche, der Vorstandsvorsitzende von Daimler.

Für alle die an der Konferenz nicht teilnehmen können, gibt es eine Video-Stream. Außerdem wird täglich ein Ebook bereitgestellt, das die einzelnen Vorträge zusammenfasst und bis 12 Uhr am Folgetag zum Download bereit gestellt wird.

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