Western Digital will stärker auf RISC-V-Prozessoren setzen

Western Digital hat angekündigt bei seinen künftigen Server-Speichern auf Prozessoren setzen zu wollen, die auf der RISC-V-Architektur basieren. Diese wird mittlerweile auch von vielen Betriebssystemen unterstützt. Der Hersteller will von der aktuell verwendeten ARM-Architektur Abstand nehmen und hofft in den kommenden zwei Jahren eine Milliarde Prozessoren mit RISC-V-Kernen verkaufen zu können.

Die RISC-V-Architektur bietet eine Reihe von Vorteilen. Dies beginnt etwa damit, dass der Befehlssatz vergleichsweise einfach erweitert werden kann und man so auf eine leichte Skalierbarkeit hofft. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass die Architektur unter einer Open-Source-Lizenz geführt wird, sodass keinerlei Lizenzgebühren anfallen und die Abhängigkeit zu Entwicklern wie Intel oder ARM deutlich verringert wird. Außerdem lassen sich die Chips auf diesem Weg leicht an spezielle Bedürfnisse, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz, anpassen.

Unklar ist jedoch inwieweit sich Western Digital an der Weiterentwicklung der RISC-V-Chips beteiligt: Der Hersteller könnte ein eigenes SoC entwickeln oder aber auf einen vorhandenen Entwurf eines anderen Mitglieds der RISC-V-Stiftung zurückgreifen.

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