Rivet Networks Killer E2500: Test und Mainboard-Verlosung

Für den Gigabit-LAN-Controller Killer E2500 hat Rivet Networks nicht nur die grafische Benutzeroberfläche der dazu gehörenden Steuerungssoftware vollständig überarbeitet, sondern gleichzeitig auch den Funktionsumfang erheblich erweitert.

Mitte letzten Jahres hatten wir die Killer-Gaming-Hardware samt der dazu gehörenden Software-Suite einem erweiterten Feature-Test unterzogen.

Netzwerkchip sowie Programm wurden seitdem weiterentwickelt, so dass Rivet Networks unlängst den neuen Killer-Ethernet-E2500-Chipsatz mit zusätzlichen Features vorstellte. Worin bestehen die Verbesserungen gegenüber der vorigen Generation?

Der vor allem auf Spieler fokussierende Chipsatz wird bereits auf einer ganzen Reihe von Mainboards verbaut. Das gilt sowohl für Intels aktuelle Kaby-Lake-Plattformen der 200er-Chipsatzreihe als auch diverse Unterbauten für AMDs gerade erst veröffentlichten Ryzen-CPUs für den neuen Sockel AM4.

Hinweis: Wir verlosen zusammen mit Rivet Networks zwei MSI Z270 Gaming M5 Mainboards im Wert von jeweils rund 200 Euro - die Teilnahmebedingungen finden sich weiter unten auf diese Seite.

Grundlegende Features des Gigabit-LAN-Controllers sowie seines Software-Aufsatzes hatten wir uns bereits im letztjährigen Test angesehen. Das Herzstück bildet die Möglichkeit, den Netzwerkverkehr gemäß den eigenen Vorstellungen sehr feinkörnig priorisieren zu können. Dadurch bekommen die auf dem PC genutzten Anwendungen eine höhere oder niedrigere Prioritätsstufe, so dass den wichtigsten Programmen im Idealfall immer genug Bandbreite zur Verfügung steht. Das entspricht prinzipiell dem QoS-Feature moderner Router - nur dass Rivet Networks dem Anwender die Möglichkeit einräumt, selbst manuell in die Priorisierung einzugreifen, und zusätzlich mit einem Bündel an weiteren Möglichkeiten auftrumpfen möchte.

Über Killer DoubleShot Pro können eine WLAN sowie bis zu zwei Gigabit-LAN-Kanäle gebündelt oder parallel zueinander genutzt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass es sich bei allen verwendeten WLAN- sowie Gigabit-LAN-Controllern um Killer-NICs handelt. Controller und deren Kommunikationswege werden dann entweder zusammengeschaltet oder parallel genutzt. Im ersten Fall wird die jeweils durch den Controller zur Verfügung gestellte, maximale Bandbreite addiert. Dadurch ergibt sich vor allem in lokalen Netzwerken eine entsprechend höhere Transferrate.

Spannender wird es im zweiten Szenario, das dann greift, wenn der Einsatzort über mehrere Internetverbindungen verfügt. In diesem Fall lässt sich jeweils einem der Controller ein exklusiver Internetzugang zuweisen. Anschließend können beliebige Programme jeweils einer der vorhandenen Internetverbindungen zugeordnet werden. Ein praktisches Beispiel für diese Möglichkeit könnte so aussehen, dass alle Spiele eine eigens reservierte Verbindungen zugeordnet bekommen und alle anderen Programme über einen alternativen Zugang zum Internet kommunizieren, um negative Auswirkungen auf Bandbreite und Ping-Zeiten zu unterbinden.

Da uns Rivet Networks nun den E2500 zukommen ließ, wollen wir zunächst einmal untersuchen, was ihn vom direkten Vorgänger unterscheidet und welche zusätzlichen Features geboten werden. Die Grundleistung des Controllers an sich bleibt zunächst einmal gleich; hier kommt weiterhin ein modifizierter Chip auf Basis eines Qualcomm Atheros AR816X zum Einsatz. In einem direkten Gespräch teilte uns Rivet Networks mit, dass sich die Änderungen im Vergleich zum Vorgänger E2400 auf einige evolutionäre Verbesserungen beschränken würden, die aber nicht näher erläutert wurden.

Neu ist hingegen das erweiterte Feature-Set sowie die vollständig überarbeitete Steuerungssoftware einschließlich ihrer grafischen Benutzeroberfläche. Die GUI bleibt zunächst Nutzern des E2500 vorbehalten. Allerdings versprach Rivet Networks ein Update, dass auch für den älteren E2400 nachgereicht werden soll.

Was lange währt wird endlich gut: Wir wollen noch kurz die Gewinner unseres Gewinnspiels bekanntgeben:

Die beiden MSI Z270 Gaming M5 ATX-Mainboards gehen jeweils an die Foren-Mitglieder:

1.    quixx
2.    derGhostrider

Wir wünschen viel Spaß mit den neuen Boards!

Gewinnt mit Rivet Networks und Tom's Hardware eins von zwei MSI Z270 Gaming M5 ATX-Mainboards

Die schick designten und gut ausgestatteten ATX-Platinen für Intels aktuellste Kaby-Lake-CPUs lassen Gamer-Herzen nicht nur dank RGB-Beleuchtung höher schlagen, sondern verfügen selbstverständlich auch über den Killer-E2500-Gigabit-LAN-Controller.

Um an der Verlosung teilnehmen zu können, müsst ihr einen THDE-Account haben, der bis einschließlich 21. März 2017 registriert wurde und mindestens 10 Beiträge unterm Gürtel hat. Die Teilnahme ist bis zum 28. März 2017 um 24 Uhr möglich; jede spätere Einsendung ist automatisch ungültig. Der Gewinner wird im Anschluss von uns per Mail und PN kontaktiert.

Zur Teilnahme müsst ihr eure Daten und die richtige Antwort auf die folgende Frage in dieses Google-Dokument eintragen:

"Wieviele Prioritäts-Stufen bietet der neue Killer E2500?"

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17 Kommentare
    Dein Kommentar
  • dadadi
    Datum der letzt möglichen Einsendung 28. Feber? ^^
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  • capparezza
    Hm, schade dass nicht näher auf das Versprechen "lowest latency" eingegangen wurde. Generell wäre ein Vergleich zwischen einer billigen Realtek-Netzwerklösung und dem Killer-Chip interessant gewesen: Wie verhält es sich mit den beiden wenn Standardeinstellungen verwendet werden, ist ein Unterschied in den Ping-Zeiten (bei einer einzelnen Software, die übers Netz läuft) überhaupt messbar? Wie sieht es mit der Prozessorauslastung aus? Wieviel Speicher genehmigt sich die Killer-Software? Etc...
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  • Sebast1anB
    Leider alle Einsendungen ungültig.
    Mainboards werden somit nicht verlost ;)
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  • Tesetilaro
    Der 28.02. ist natürlich falsch - das wird umgehend in Ordnung gebracht, 28.03. ist richtig!

    Sorry für die Verwirrung, ich habe den Schreiberling umgehend mit einem Argumentsverstärker darüber belehrt so etwas in Zukunft zu vermeiden :p
    1
  • Sebast1anB
    Kein Problem =) Wusste ja jeder, wie es gemeint war. Cooles Board ;)
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  • fffcmad
    Das ist mal nett. Mache mit. Auch wenn ich die Software selbst nicht nutzen werde :D
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  • Ge0815
    Obs viel bringt und überhaupt messbar ist, ist wirklich fraglich. Für die Absolut-Fraktion aber ein Nice-to-have.
    Wird der Internetzugang mit anderen geteilt, bspw. mit jemandem, der Netflix schaut (TCP!!!), dann sind die ganzen Einstellungen wohl für die Katz. Das Acknowledge frisst da viel der Upload-Bandbreite auf. Hängt dann noch ein dämlicher Provider dahinter, der sein IPTV und die IP-Telefonie QoS-priorisiert, sieht es noch schlechter aus.
    Da fällt mir ein: Gibt es eigentlich noch Leute, die ohne externes Modem und Router, also direkt vom DSL-Splitter die Verbindung über eine PPPoE-Verbindung am PC aufbauen? Das und der umgangene Router bringen wohl mehr, als die Prio-Einstellungen des Killer-Chips.
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  • fffcmad
    Dann nimm lieber CFosspeed. Das laeuft super und bekommt lebenslang Updates. Usw. Und ist wahrscheinlich sogar flexibler und schneller. Problem bei solchen Tools ist, das die Netzwerkkarte ihre Beschleunigungsfunktionen deaktivieren muss.
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  • Darkness
    Anonymous sagte:

    Da fällt mir ein: Gibt es eigentlich noch Leute, die ohne externes Modem und Router, also direkt vom DSL-Splitter die Verbindung über eine PPPoE-Verbindung am PC aufbauen?

    Dürften wohl absolute Einzelfälle sein. Mir ist nur ein einziges internes Modem bekannt, dass mit aktuellen Internetanschlüssen verwendet werden kann. Und zwar die VigorNIC 132 von Draytek.
    Ansonsten bleibt nur ein externes Modem bzw. degradierter DSL-Router und PPPoE Passthrough.
    Würde ich aber nicht empfehlen da du damit im Gegensatz zum internen Modem keine vorgeschaltete Firewall mehr hast.
    @Topic: Absolut unnütz. Downloadraten bestimme ich immer noch selbst. Das lässt sich wunderbar in den jeweiligen Programmen selbst einstellen.
    Lediglich bei der Downloadbeschränkung für Windows-Updates sehe ich Potenzial.
    Das Problem lässt sich aber anders sicherlich leichter lösen, außerdem bin ich davon (noch) nicht betroffen (Win 7).
    Da sind mir 0815 Chips (vorzugsweise 2 Stück von Intel) lieber, die laufen out of the box mit den Standarttreibern.
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  • Tesetilaro
    Hi Leute, noch mal eine Bitte um Entschuldigung für die entstandene Verzögerung.

    Die Verlosungsergebnisse kommen noch. Leider hat es ewig gedauert alle Teilnehmer raus zu filtern die nicht teilnahmeberechtigt waren.

    Daher noch mal die Bitte, wenn Ihr die Bedingungen für so eine Aktion nicht erfüllt, lasst es doch einfach mit der Teilnahme!
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  • derGhostrider
    Juchu! :-)

    Glückwunsch, Quixx! :)

    Jetzt stellt sich mir die Frage, was ich, als ganz besonderer Freund der Killer-Nics, mit dem Board anstellen werde.

    Wäre mal interessant das in unserem neuen Netz gegen eine Lösung mit QoS zu testen.

    Doch dafür einen kompletten Rechner zusammendengeln? Hmmmmm
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  • Tesetilaro
    ihr schweine :-p *schnüff*

    herzlichen Glückwunsch Ihr zwei!
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  • fffcmad
    Glueckwunsch :D
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  • Myrkvidr
    quixx, melde dich!!! Ist der gerade im Urlaub oder sind das noch die Nachwehen vom 1. Mai? xD
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  • derGhostrider
    Oh-oh... da verpasst doch nicht gerade einer seinen Gewinn?
    Schon per PM über's Forum versucht?
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  • Myrkvidr
    Jops, PN ist raus. Ich werde mal noch ein paar Tage abwarten - falls jemand privaten Kontakt zu quixx hat, kann er/sie aber gern mal Kontakt aufnehmen.
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  • MyRunner
    Zumindest postet er fleissig. :D
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