AMD: Zen 2 Matisse mit AM4-Sockel für 2019 geplant

Die Künstler kommen: Eine Roadmap AMDs zeigt allem Anschein nach die nächsten Entwicklungsschritte, die der Hersteller bei seinen Prozessoren unternehmen will. Und auf den ersten Blick fallen die neuen Codenamen auf, bei denen künftig auf große Künstler gesetzt wird: Die eigentlichen Nachfolger des Ryzens - die für das kommende Jahr geplante Pinnacle-Ridge-Generation ist letztlich eine Auffrischung der aktuellen Modelle - werden auf der Basis der Zen-2-Architektur entwickelt, die intern als Matisse bezeichnet wird.

Die Matisse-Prozessoren sind für 2019 geplant und bringen einen AM4-Sockel mit. Intel kann sich bei AMD ein Beispiel nehmen, wie Abwärtskompatibilität funktioniert, denn damit sollten auch die aktuellen X370-Chipsätze weiter genutzt werden können. 

Die Entwicklung bei den APUs hängt dagegen der der CPUs etwas hinterher: Bei den aktuellen Bristol-Ridge-Chips werden die auf der Bulldozer-Architektur basierenden Excatvator-CPU-Kerne genutzt; der GPU liegt ein Polaris-Bauplan zu Grunde, der ebenfalls in den kommenden Monaten vollständig durch Vega abgelöst werden soll.

Dementsprechend soll der als Raven Ridge bezeichnete und für das kommende Jahr geplante Nachfolger mit vier Zen-Kernen aufwarten und eine Grafikeinheit bieten, die aus bis zu elf Compute Units zusammengesetzt werden kann. Dieser APU soll im Jahr darauf ein als Picasso bezeichneter Chip folgen, der allerdings keine grundlegende Neuentwicklung, sondern eine Raven-Ridge-Auffrischung darstellt.

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7 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • derGhostrider
    Sockelkompatibilität ist das unwichtigste Feature überhaupt!

    Bevor heute eine high-end CPU "zu langsam" wird, vermisst man features vom Board: Neue USB Ports oder ähnliches.
    Und wer will schon eine neue high-end CPU mit altem Speicher und ohne Annehmlichkeiten, die ein neues Board mitbringen würde, verwenden?

    In Unternehmen werden CPUs eh nicht aufgerüstet und im Desktop sind die Entwicklungsschritte zu klein geworden.

    Kurz: Eine oft hervorgehobene Tatsache, die schlichtweg irrelevant ist.
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  • KalleWirsch
    @Gostrider
    Dein Argument klingt zwar logisch, aber geht davon aus, dass die Aufrüstung immer von einem High-End-Modell auf das nächste High-end Modell stattfindet.
    Ja, ich denke zwar auch das dies die beste Strategie ist: High-end Modell kaufen, dann hasst Du möglichst lange Ruhe bis was wirklich neues kommt, und im High-end tut der Boardpreis auch nicht so richtig weh. ABER

    Sockel-Kompatibilität ist wichtig für alle die vielleicht erst mal eine Einsteiger oder Mittelklasse CPU, oder eine APU kaufen und nach 2 Jahren doch eine Klasse höher wechseln möchten ohne gleich Alles (Board, RAM, ...) neu zu kaufen.

    Aber genau das ging bei AMD zuletzt nicht und ich mache an dieser Stelle mal ein Großes Fragezeichen an "Matisse auf AM4?"

    Am Ende wird es doch wieder ein AM4+ Sockel. Seien wir ehrlich, das ist leider die branchenübliche geplante Obsoloszenz für Boards, die hat auch bei AMD Tradition.

    Wenn also AMD jetzt sagt: AM4 bleibt, dann doch bloß um den Premium-Preis des X370 Chipsatzes gegenüber dem B250 zu rechtfertigen.
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  • perusecreto2
    Diese Roadmap ist schon längst als Fake enttarnt worden!

    Die Codenamen sind schon sehr komisch, passt überhaupt nicht zu dem Namensschema

    Summit Ridge architecture gibt es nicht

    Notebook k APU

    Bristol Ridge mit Polaris?
    Merkt ihr da nichts?

    CU´s
    AMD schreibt entweder CUs oder Compute Units

    Raven Ridge architecture gibt es nicht
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