AMD: Radeon-RX-500-Karten weichen der RX Vega 28 und 32

Nach den neuen Highend-Grafikkarten scheinen bei AMD auch in den unteren Leistungsbereichen die Zeichen auf Veränderung zu stehen. Der Hersteller soll eine Reihe neuer Grafikkarten entwickeln, die auf der Vega-11-GPU basieren. Diese ist im Vergleich zur Vega 10 deutlich schwächer aufgestellt und soll in zwei Versionen zur Verfügung stehen. Außerdem sollen auch die Pro- und Instinct-Serie mit den neuen GPUs aktualisiert werden, sodass die Polaris-Architektur wohl bald zum alten Eisen gehört.

Bei den kommenden Radeon-Karten für den Heimgebrauch wird allem Anschein nach auf das gleiche Zahlenspiel zurückgegriffen wie bei den leistungsstarken Vega-Modellen: Die Vega 11 XT soll die Basis der kommenden Radeon RX Vega 28 bilden, und wie bei den "großen" Karten lässt sich im Namen erkennen, dass die Grafikeinheit aus 28 Compute Unites besteht, die mit jeweils 64 Shadern bestückt werden, sodass insgesamt 1792 Shader zur Verfügung stehen. Bei RX Vega 32 sind es äquivalent 2048.

Die neuen AMD-Karten sollen außerdem mit HBM2-Speicher bestückt werden, der eine Speichergröße von vier Gigabyte und mit einem 1024 Bit breiten Interface angebunden werden soll, bei den Highendmodelle besitzt der Speicherbus eine Breite von 2048 Bit. Unklar ist jedoch, ob diese Konfiguration für sämtliche der geplanten Modelle genutzt wird.

Insgesamt sollen sich nach Informationen WCCFtech von 13 neue Grafikkarten in Vorbereitung finden. Weitere Details - etwa ein Termin für den Marktstart oder geplante Preise - wurden nicht bekannt.

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