AMDs Ryzen 5 beim Spielen auf Ryzen-7-Niveau?

Am 11. April soll die nächste Leistungsklasse der Ryzen-Prozessoren zu den Händlern kommen: Gerade Spiele-affine Interessenten mit begrenztem Budgetrahmen werden sich die Frage stellen, ob die für Mittelklasse-PCs bestimmten Ryzen-5-Modelle genügen oder ob es tatsächlich ein Ryzen 7 sein muss.

Tech Spot will auf diese Frage vorab bereits eine Antwort geben, indem versucht wurde, die Performance des Ryzen 5 mit Hilfe eines Ryzen 7 1800X zu simulieren. Denn grundsätzlich sind sich die Chips recht ähnlich. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die Taktfrequenz und die Anzahl der zur Verfügung stehenden CCX-Module, mit denen die Anzahl der Kerne festgelegt wird. Selbst der L3-Cache besitzt bei beiden Leistungsklassen eine Größe von 16 Megabyte.

Durch das Abschalten von Kernen beim 1800X sollten also der Ryzen 5 1600X und der 1500X nachgebildet werden. Außerdem wurde die Taktfrequenz in allen drei Szenarien auf 4,0 GHz festgelegt, wenngleich der 1500X nur mit 3,7 GHz getaktet wird - allerdings ohne Schwierigkeiten auf die entsprechende Geschwindigkeit übertaktet werden kann.

Zudem wurde der Test, für den auf die Benchmarks von auf den Far Cry Primal sowie den Mafia III zurückgegriffen wurde, mit jeweils drei unterschliedlichen Grafikkarten (der GTX 1080 Ti, der GTX 1070 und der GTX 1060) durchgeführt. Außerdem wurden als Vergleichsreferenz auch Intels Core i7-7700K, i5-7600K und i3-7350K herangezogen.

Auch wenn die Aussagekraft dieser Simulation im Hinblick auf die Leistung der tatsächlichen Chips durchaus mit Vorsicht zu genießen, überraschen die Ergebnisse doch: Insbesondere bei einer Konfiguration des Ryzen 7 1800X sechs und acht Kernen werden in den jeweiligen Testläufen jeweils identische Leistungen bewerkstelligt. Und selbst bei vier abgeschalteten CPU-Kernen halten sich due Unterschiede in Grenzen. Dabei spielte es keine Rolle, welche der Grafikkarten verbaut wurde.

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6 Kommentare
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  • Ge0815
    Ich dachte, es gäbe nur zwei CCX-Module beim Ryzen? Denn hier bleibt die Frage, ob beim R5 ein 4/0- oder ein 2/2-Setup (Cores je CCX) eingesetzt wird. So wie ich das aufgeschnappt habe, wurde beim "Emulieren" ein CCX deaktiviert, also ein 4/0-Setup.
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  • moeppel
    2+2 Configs für die R5s - wurde von Anandtech Seitens AMD angeblich bestätigt.

    Wie es bei den R3s aussehen wird, weiß ich nicht.

    Die APUs dürften wohl single CCX 4c werden.
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  • firehorse
    Positiv ist dass man die Kerne bei den "Kleinen" freischalten können soll ;)
    Allerdings wird man dann wohl eher heruntertakten müssen, wie Test mit dem 1700 ohne x aufzeigen.
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