Samsung: Gerüchte über Blackberry-Übernahme halten sich

Blackberry gilt schon länger als potentieller Übernahmekandidat in der Mobilfunkbranche. Bereits Ende 2013 stand eine Einigung mit Lenovo kurz vor Abschluss, doch der kanadische Staat verhinderte diese im letzten Moment aus Sicherheitsbedenken.

Auch Samsung wurde zu dieser Zeit als ein potentieller Investor gehandelt. Und offenbar haben die Koreaner ihr Interesse noch längst nicht verloren: Sie suchen nach einem Weg, verstärkt Geschäftskunden anzulocken, und könnten das eigene Angebot mit den für ein Business-Umfeld entwickelten Blackberry-Anwendungen deutlich aufwerten.

Im November wurde bereits eine Kooperation mit Blackberry geschlossen, die nicht zuletzt ein Gegengewicht der Zusammenarbeit von Apple und IBM etablieren sollte.

Erst vor in der vergangenen Wochen tauchten Gerüchte auf, die eine Blackberry-Übernahme durch die Samsung kurz vor dem Abschluss sahen - doch beide Hersteller dementierten umgehend. Nun will die Financial Post erfahren haben, dass die Absagen vor allem dafür sorgen sollen, den Kurs der Blackberry-Aktie nicht weiter in die Höhe zu treiben. Die von Reuters vergangene Woche veröffentlichten Informationen ließen den Kurs um 30 Prozent auf 12,60 Dollar je Aktie steigen - den höchsten Wert seit 2012.

Samsung soll bereits seit dem letzten Quartal 2014 Pläne entwickelt haben, wie Blackberry in die Strukturen des Konzern eingegliedert werden könnte. 

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