Fazit
Mit diesem Artikel haben wir auf den Vergleich der letzten drei Festplatten-Generationen abgezielt, wobei wir bei Laufwerken mit einer hohen Speicherkapazität eine Tendenz von 7.200 U/Min weg und hin zu 5.400 U/Min festgestellt haben. Da die Hersteller größere Kapazitäten mit einer geringeren Umdrehungsgeschwindigkeit einfacher erreichen können macht das auch durchaus Sinn, denn die Performance großer Festplatten muss nicht unbedingt maximal ausfallen: Für höchste Ansprüche gibt es schnellere Festplattenmodelle sowie Flash-SSDs, die ihren Zweck bei High-End-Systemen besser erfüllen als die vornehmlich als reine Datenspeicher entwickelten Laufwerke in diesem Artikel. Damit gilt: Kaufen Sie sich ein schnelles Systemlaufwerk und sehen sich dann beim nächsten Aufrüstvorhaben nach einem effizienten Speichergiganten um.
Für diesen Test haben wir drei Festplatten von Samsung gewählt: Die Spinpoint T166 mit 500 GB, die 2007 auf den Markt kam, die F1 EcoGreen mit 5.400 U/Min und 1 TB anno 2008 und als jüngstes Mitglied des Samsung-Portfolios die Spinpoint F2 EcoGreen mit 1500 GB; die ist mittlerweile auch im Handel erhältlich. Unsere Test haben ergeben, dass bei der Umstellung von der Spinpoint T166 auf die F1 EG die höhere Datendichte den geringeren Durchsatz wettmacht. Die neueste F2 EG liefert mittlerweile einen Durchsatz von 110 MB/s, also bedeutend mehr als Terabyte-Festplatten erster Generation. Zur gleichen Zeit ist die Leistungsaufnahme auf ein geringes Maß gesunken, wodurch sich die Leistungseffizienz praktisch verdoppelt hat.
Allerdings gibt es auch Nachteile: Bei den EcoGreen-Laufwerken führt die verringerte Umdrehungsgeschwindigkeit zu längeren Zugriffszeiten und einer eingschränkten I/O-Performance. Sollten Sie nach einem effizienten Laufwerk mit hoher Speicherkapazität suchen, dürfte Ihnen die etwas geringere Performance kaum etwas ausmachen. Der Durchsatz ist nett, die Leistungsaufnahme hat ein wirklich niedriges Niveau erreicht, und um I/O-Arbeitslasten sollten sich eher Festplatten für das Workstation-/Server-Segment bzw. Flash-SSDs kümmern.
Eine Regel bleibt bestehen: Ganz egal für welche Festplatte Sie sich entscheiden, kaufen Sie stets die aktuellste Produktgeneration.
Also Stromverbrauch wird für mich und die meisten anderen User bei einer Festplatte niemals ein Kaufkriterium sein. Hier kommt es mir in erster Linie auf Performance an, da HDDs immer der Flaschenhals im System sind. Als Beweis des technischen Fortschrittes allerdings mal nett anzusehen. Des Weiteren ist der Verbrauch im Gegensatz zur CPU und der/den Grakas vernachlässigbar, ausser es handelt sich um ein SetTop-Sys, oder nen NB.
Klar, als einzelnes Laufwerk machen unter 10 Watt den Kohl nicht fett. Doch wie Du schon sagtest: es geht um den Fortschritt, und da ist definitiv mehr vorhanden als anhand Modellnummer und Kapazität zu erkennen.
Das sehe ich anders: Stellt euch einen Medienserver für MP3, Filme... vor, der 24/7 läuft. Da kommt was zusammen!
Also Stromverbrauch wird für mich und die meisten anderen User bei einer Festplatte niemals ein Kaufkriterium sein.
Stromverbrauch ist für z.B. mich bei der Plattengröße auf alle Fälle ein Kaufkriterium, da ich solche Platten in einem Netzwerkspeicher verwende und wie nowhere80 schon sagte, bei einem 24/7 betrieb und 2 - 3 Platten ist das merkbar. Da Netzwerkspeicher groß im kommen sind, stellen die Plattenhersteller natürlich viel mehr "Stromspar" Platten her.
Für Leute, die es leise mögen, ist die Verlustleistung auch wichtig.
eine Platte mit bis zu 4W kann man gedämmt und ohne Lüftung kühlen,
darüber wird es immer schwerer und/oder eben lauter.
eine aktuelle 500GByte Platte als vergleich wäre halt nett gewesen..
Überhaupt wäre eine SpinPoint F3 mal nett gewesen.