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Festplatten gestern und heute: 500 vs. 1000 vs. 1500 GB

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Vor einiger Zeit haben Festplatten die Marke von 2.000 GB erreicht. Bisher ist zugleich auch stets die Performance gestiegen. Und zu guter letzt haben Festplattenhersteller auch zunehmend ein Auge auf die Leistungsaufnahme ihrer Produkte geworfen, was dazu geführt hat, dass Festplatten nicht nur größer und schneller geworden sind, sondern auch effizienter – unter dem Aspekt Performance pro Watt oder Gigabyte pro Watt gesehen. Unsere Wahl fiel auf die letzten drei Festplatten-Generationen von Samsung, deren Spitzenmodelle wir gewählt haben, um den Fortschritt im Festplatten-Segment auszuwerten.

Festplatten vs. Solid-State-Laufwerke

Die Kapazitäten aktueller Solid State-Laufwerke (auch Flash-SSDs genannt) haben mittlerweile eine Kapazität von bis zu 256 GB erreicht. Einige Anbieter wuchern sogar bereits mit noch mehr – allerdings zu herben Preisen. Ihre Performance übersteigt oftmals 200 MB/s bei extrem kurzen Latenzen. Allerdings sind nur wenige Modelle wirklich die Investition von mehreren hundert Euro wert, da Flash-SSDs intelligente, Multi-Kanal-Konfigurationen mit klugen Controllern und Cache-Speicher benötigen. Der Cache ist notwendig, um Befehle per NCQ-Funktion aneinanderzureihen und umzusortieren, um so Wear Leveling und Performance bei sich ändernden Lasten zu maximieren. Doch genug des Exkurses in die Flash-Welt, denn der Speichermarkt wird in den kommenden Jahren weiter von Festplatten beherrscht werden.

Kapazitäten von bis zu 2.000 GB bzw. 2 TB lassen sich auf Flash-Speicher noch nicht praxisgerecht umsetzen. Selbst wenn das der Fall wäre gingen die Kosten in die Tausende. Der Kostenvorteil für konventionelle Festplatten im Mainstream ist sogar noch deutlicher, da Terabyte-Laufwerke für unter 100 Euro zu haben sind, wohingegen Sie für nur 10-20% der Kapazität einer Flash-SSDs den drei- bis vierfachen Betrag auf die Ladentheke legen müssen. Zudem wäre der Flash-Markt auch nicht einmal in der Lage, die derzeitige (und mittlefristige) Speichernachfrage zu sättigen.

Samsung: Von null auf hundert in wenigen Produktgenerationen

Die meisten Leute denken nicht unbedingt auch an Samsung wenn es um Festplatten geht. Aber das koreanische Superunternehmen hat sich neben Seagate, Hitachi und Western Digital als wichtiger Spieler auf dem Markt etabliert. Die japanischen Unternehmen Fujitsu und Toshiba sind weiterhin recht aktiv, konzentrieren sich aber hauptsächlich auf Notebook-Laufwerke (Fujitsu, Toshiba) bzw. Server-Festplatten (Fujitsu). Letzteres gilt auch für Seagate und Hitachi. Samsung und Western Digital bieten ebenfalls Produkte für das Server-Segment, allerdings sind diese Produktlinien vergleichsweise überschaubar.

Desktop-Festplatten – Eine Auswertung

Im heutigen Artikel testen wir drei Festplatten-Generationen von Samsung: Die Spinpoint T166 mit 500 GB, die Spinpoint F1 EcoGreen 1000 GB und die Spinpoint F2 EcoGreen 1500 GB. Diese Produkte repräsentieren die vergangenen drei Produktgenerationen und dienen als mustergültiges Beispiel, um darzulegen, in welche Richtung sich der Festplattenmarkt entwickelt hat.

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Impact 16/06/2009 16:06
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Also Stromverbrauch wird für mich und die meisten anderen User bei einer Festplatte niemals ein Kaufkriterium sein. Hier kommt es mir in erster Linie auf Performance an, da HDDs immer der Flaschenhals im System sind. Als Beweis des technischen Fortschrittes allerdings mal nett anzusehen. Des Weiteren ist der Verbrauch im Gegensatz zur CPU und der/den Grakas vernachlässigbar, ausser es handelt sich um ein SetTop-Sys, oder nen NB.

pzero 16/06/2009 16:17
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Klar, als einzelnes Laufwerk machen unter 10 Watt den Kohl nicht fett. Doch wie Du schon sagtest: es geht um den Fortschritt, und da ist definitiv mehr vorhanden als anhand Modellnummer und Kapazität zu erkennen.

anonymous 17/06/2009 13:19
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Das sehe ich anders: Stellt euch einen Medienserver für MP3, Filme... vor, der 24/7 läuft. Da kommt was zusammen!

guru 17/06/2009 19:55
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Impact :
Also Stromverbrauch wird für mich und die meisten anderen User bei einer Festplatte niemals ein Kaufkriterium sein.



Stromverbrauch ist für z.B. mich bei der Plattengröße auf alle Fälle ein Kaufkriterium, da ich solche Platten in einem Netzwerkspeicher verwende und wie nowhere80 schon sagte, bei einem 24/7 betrieb und 2 - 3 Platten ist das merkbar. Da Netzwerkspeicher groß im kommen sind, stellen die Plattenhersteller natürlich viel mehr "Stromspar" Platten her.

Weltenspinner 17/06/2009 20:17
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Für Leute, die es leise mögen, ist die Verlustleistung auch wichtig.
eine Platte mit bis zu 4W kann man gedämmt und ohne Lüftung kühlen,
darüber wird es immer schwerer und/oder eben lauter.

lrlr 22/06/2009 13:21
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eine aktuelle 500GByte Platte als vergleich wäre halt nett gewesen..

Desolator 07/01/2010 15:04
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Überhaupt wäre eine SpinPoint F3 mal nett gewesen.

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