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Samsung Galaxy A3: Samsung goes Metal, die Zweite

Samsung Galaxy A3: Samsung goes Metal, die Zweite
Von , Armando Degá

Mit dem Galaxy A5 stellte Samsung ein Modell der gehobenen Mittelklasse mit metallenem Unibody vor. Wir fanden das 350 Euro teure 5-Zoll-Gerät recht gelungen. Das A3 misst 4,5 Zoll, kostet einen Hunderter weniger und rangiert in der unteren Mittelklasse.

Schon das Samsung Galaxy A5 konnte uns mit seinem edlen Metallgehäuse beeindrucken - erst recht, da es in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Von echten Top-Modellen erwarten wir nichts anderes als ein perfekt verarbeitetes Gehäuse und eine hochwertige Materialauswahl.

Mit dem Galaxy A3 agiert der Elektronik-Riese eher in der unteren Mittelklasse – und bietet dennoch dieselbe Gehäuseanmutung wie beim Schwestermodell namens A5. Für ein 4,5 Zoll großes Smartphones, das schon zu Preisen ab rund 220 Euro zu haben ist (UVP: 300 Euro), ist der metallene Unibody schon ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Das gilt auch für das Super-AMOLED-Display, das gerade in dieser Preisregion für eine tolle Bildqualität sorgen dürfte.

Das Innenleben ist hingegen Standardware und passt zur unteren Mittelklasse: Wie im großen Bruder A5 arbeitet im A3 ein Vierkern-SoC mit 1,2 GHz Taktfrequenz. Der Arbeitsspeicher wurde aber um ein halbes Gigabyte auf 1,5 Gigabyte reduziert. Der Akku ist wie beim A5 fest verbaut, einen microSD-Slot gibt es aber Samsung-typisch auch beim neuen Unibody-Gehäuse. Beim Display wurde nicht nur die Diagonale auf exakt 4,52 Zoll "geschrumpft"; auch die Auflösung ist mit 960 x 540 Pixeln geringer als beim großen Serienbruder.

Im Gegensatz zum A5 funkt das WLAN-Modul nur auf dem 2,4-GHz-Band. Auch bei der Hauptkamwera wurde etwas abgespeckt: Statt 13 Megapixel löst die rückwärtige Optik nur mit deren acht auf, vorne sind es wie beim A5 Selfie-freundliche fünf Megapixel. Von diesen Unterschieden abgesehen ist die Ausstattung der beiden Galaxy A-Modelle ansonsten identisch.

Da sich das Galaxy A3 in Sachen Verarbeitung und Ausstattung kaum von seinem kürzlich getesteten großen Bruder unterschiedet, verzichten wir in diesem Kurztest auf das entsprechende Kapitel. Die kleinen Unterschiede haben wir ja bereits angesprochen.

Bedienung und Handhabung

Auch in diesem Kapitel sind die Unterschiede nicht groß, aber dennoch erwähnenswert. Unter dem kleineren Display leidet vor allem die Größe der virtuellen Tastatur - die Treffsicherheit ist spürbar geringer als beim A5. Die grundsätzliche Bedienbarkeit unterscheidet sich dennoch nicht. Der präzise Touchscreen in Zusammenspiel mit Android 4.4.4 und TouchWiz sorgen für eine narrensichere Bedienbarkeit.

Das Samsung Galaxy A5 hatte aus unserer Sicht nur einen echten Makel, der aber gerade für Vieltelefonierer umso schwerer wiegt: Die Sprachqualität konnte uns nicht überzeugen.

Das A3 macht seine Sache da ein wenig besser, vor allem das Knarzen und Kratzen auf Seiten des Angerufenen tritt hier kaum auf. Dennoch kämpft auch das Mikro des A3 mit vereinzelten Aussetzern, zudem klingt die Stimme nicht sehr natürlich.

2 Kommentare anzeigen.
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  • konradw , 6. Mai 2015 11:43
    Also das mit dem SD-Kartenslot trotz Unibody Design sehe ich eher als untypisch, siehe Galaxy S6!

    Und da ist noch ein kleiner Tippfehler bei "Hauptkamwera" auf der ersten Seite ;) 
  • MyRunner , 7. Mai 2015 22:00
    Warum sollte man ein Smartphone kaufen, welches eine veraltete OS Version nutzt und wo offen ist, ob es ein Update gibt? Eher allgemein und nicht auf das Phone bezogen, weil bei den ganzen Android-Phones wirkt das ja teilweise wie Lotto. Wenn es dann fuer Sicherheitsluecken kein Update gibt, steht man im Wald und muss hoffen. :/