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Samsung Galaxy A5 im Test: Die Südkoreaner können's also auch mit Metall

Samsung Galaxy A5 im Test: Die Südkoreaner können's also auch mit Metall
Von , Armando Degá

Zwei Dinge sind typisch für ein Samsung-Smartphone: Das Gehäuse ist aus Polycarbonat und der Akku lässt sich wechseln. Aber: Beides trifft auf die neue A-Serie nicht mehr zu. Vernachlässigen die Südkoreaner etwa ihre Tugenden?

Vielerorts wird Samsung ob seiner Politik kritisiert, seine Smartphone-Gehäuse aus Polycarbonat zu fertigen. Dabei gibt es an dem Werkstoff prinzipiell gar nichts auszusetzen; Smartphones vom Schlage eines Galaxy S5 leiden mitnichten an einem instabilen oder schlampig verarbeiteten Gehäuse.

Obendrein ist Kunststoff meist leichter als Metall und über einen wechselbaren Akku unter dem abnehmbaren Rückendeckel beschwert sich bestimmt auch niemand. Dennoch müssen auch wir uns eingestehen: Haptisch macht so ein Alu-Unibody, wie er beim HTC One M8 oder Apple iPhone 6 oder iPhone 6 Plus zum Einsatz kommt, schon einiges her.

Das haben wohl auch die Entwickler bei Samsung gemerkt: Mit dem Galaxy Alpha kam erst vor wenigen Monaten das erste Smartphone der Südkoreaner mit einem Metallrahmen auf den Markt. Die Rückseite bestand aber auch hier weiterhin aus Polycarbonat – mit abnehmbarem Back-Cover und wechselbarem Akku.

Mit der A-Serie schlägt Samsung jetzt einen neuen Weg ein. Metall ist jetzt die erste Wahl, und zwar nicht nur am Rahmen, sondern auch auf der gesamten Rückseite. Samsung nennt das ein "Echtmetall-Gehäuse aus einem Guss" - und genauso fasst es sich auch an. Die Kehrseite der Medaille: Der Akku ist jetzt fest verbaut. Einen microSD-Slot gibt es aber zum Glück weiterhin.

Die A-Serie umfasst bis dato zwei Modelle: Das A3 mit 4,5 Zoll großem Bildschirm, dem wir uns in Kürze widmen, und das hier im Test befindliche Galaxy A5 mit 5-zölligem Display. Dabei handelt es sich um einen AMOELD-Bildschirm, der mit 1280 x 720 Pixel auflöst und ebenso wie der 1,2 GHz starke Vierkerner nebst zwei Gigabyte RAM gut zum gehobenen Mittelklasse-Anspruch des A5 passt.

Die Preisempfehlung von 400 Euro ist zwar aus unserer Sicht etwas hoch gegriffen, aber die Preise von Samsung-Smartphones purzeln erfahrungsgemäß recht schnell nach der Markteinführung. Zum Testzeitpunkt war das A5 stellenweise schon für 335 Euro zu haben.

Und dafür bekommt man schon so einiges: LTE Cat. 4, Bluetooth 4.0, NFC, ANT+ und zwei recht hoch auflösende Kameras mit fünf Megapixel vorn und deren 13 hinten.

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  • autogarage , 25. Februar 2015 17:01
    Dort steht im Fazit "Einen Makel muss sich das Samsung Galaxy A5 aber ankreiden lassen. Die Qualität des Mikrofons ist mangelhaft, ...."

    Natürlich ist das ein großer Makel für ein Telefon. Als mindestens ebenso schlimm empfinde ich es aber, wenn der Akku nicht wechselbar ist, Unibody hin oder her. Ich hoffe, sowas hört bald auf, Schule zu machen.....