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Samsung Galaxy Note 3 und Galaxy Gear im Kurztest: Ganz großes Kino

Samsung Galaxy Note 3 und Galaxy Gear im Kurztest: Ganz großes Kino
Von , Armando Degá

Samsung stellt die dritte Generation seines Phablets mit Stifteingabe vor und geht beim Galaxy Note 3 in die Vollen. Neben dem neuen Highend-Gerät verblasst sogar das Aushängeschild Galaxy S4. Bei der Smartwatch Galaxy Gear sieht das ganz anders aus.

Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen einer neuen Produktkategorie: Die Phablets. Man könnte die großen Smartphones aber einfach auch als das bezeichnen, was sie sind: Große Smartphones. Wie dem auch sei, Vorreiter Samsung hat bereits die dritte Generation seiner erfolgreichen Note-Reihe am Start, während andere Premium-Hersteller wie etwa HTC noch am ersten Riesen-Smartphone basteln.

Doch die Südkoreaner mussten auch was tun. Das Smartphone-Aushängeschild Galaxy S4 ist aktuell nicht mehr das Nonplusultra und muss mit dem LG G2 sogar starke Konkurrenz aus dem eigenen Land fürchten - und bis zum S5 vergehen noch ein paar Monate.

Also hat man sich bei Samsung erst einmal auf die neue Zwischengröße gestürzt und dort alles reingepackt, was aktuell Rang und Namen hat. Auch das Display wurde moderat vergrößert. Mit nunmehr 5,7 Zoll zählt das Samsung Galaxy Note 3 aber nur noch zur oberen Mittelklasse unter den Phablets – wohlgemerkt nur, was die Größe betrifft.

Bei den inneren Werten sucht das Note 3 hingegen seinesgleichen – vergebens. Das kürzlich getestete Sony Xperia Z Ultra kommt dem Boliden aus Südkorea aktuell noch am nächsten. Dennoch wird der Vorsprung des Note 3 nahezu an jeder Ecke deutlich. Das beginnt bereits beim Herzstück, dem System-on-Chip. Zwar handelt es sich mit dem Qualcomm Snapdragon 800 (inklusive Adreno-330-GPU) um den identischen Prozessor wie im Sony-Phablet. Dessen vier Kerne sind allerdings bei Samsung mit 2,3 statt wie bei Sony mit 2,2 GHz getaktet. Ein geringer Unterschied, sicher. Aber beim Arbeitsspeicher wird der Abstand schon größer. Erstmals verbaut ein Hersteller in einem Smartphone satte drei GByte RAM.

Und Samsung sorgt noch für ein weiteres Novum: Der kombinierte USB-/Ladeport unterstützt USB 3.0. Das beschleunigt einerseits den Datenaustausch und erlaubt andererseits größere Ladeströme, was bei den ständig wachsenden Akkukapazitäten nur von Vorteil sein kann. Wie bei all ihren Highend-Geräten setzen die Koreaner auf ein Super-AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, das verschiedene Bildmodi erlaubt und unter anderem auch den AdobeRGB-Farbraum weitgehend abdecken soll.

Die weitere Ausstattung birgt für ein Highend-Smartphone wenig Überraschungen. Mit an Bord sind WLAN nach 802.11ac, LTE, NFC, Bluetooth 4.0, Infrarot und ein aGPS-Empfänger mit GLONASS-Unterstützung. Der interne Speicher misst ordentliche 32 GByte und ist um weitere 64 GByte erweiterbar. Und natürlich darf der Note-typische Eingabestift nicht fehlen. Die Kameramodule sind dieselben wie im Galaxy S4, also vorne mit zwei MP Auflösung, hinten mit satten 13.

Als Betriebssystem kommt das noch aktuelle Android 4.3 ("Jelly Bean") zum Einsatz. Für dieses schon auf dem Papier beeindruckende Gesamtpaket ruft Samsung knapp 750 Euro auf. Wie immer liegen die Straßenpreise für Samsung-Geräte deutlich darunter. Schon zur Markteinführung gibt es das Note 3 in den einschlägigen Online-Shops für unter 620 Euro.

Und dann taucht da immer wieder ein Bundle mit der Smartwatch Galaxy Gear auf. Also haben wir die Android-Uhr auch noch bestellt, um ein Gefühl für die smarte Uhr zu bekommen. Zuerst widmen uns aber dem Note 3.

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  • Big-K , 26. November 2013 07:58
    Es dauert nicht mehr lange dann baut samsung auch autos und dann kann man mit der uhr auch seinen wagen rufen ala k.i.t.t.
  • ruga , 26. November 2013 15:37
    Samsung baut - gemeinsam mit Renault / Nissan - schon recht lange Autos...
  • lokibiggi , 27. November 2013 09:38
    Das sind einfach die Zeichen der Zeit!
    Da lohnt es sich doch ein Blick aufs Handgelenk.
  • McHunter , 7. Dezember 2013 14:00
    Hmm... wer nen Handy am Handgelenk will, der sollte ich mal bei PEARL die verschiedenen Android Uhren-Handys von simvalleyMOBILE ansehen, die gibt es schon in den einfachsten Varianten für unter 100,-€...
  • McHunter , 7. Dezember 2013 14:02
    Hmm... wer nen Handy am Handgelenk will, der sollte ich mal bei PEARL die verschiedenen Android Uhren-Handys von simvalleyMOBILE ansehen, die gibt es schon in den einfachsten Varianten für unter 100,-€...