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Samsung Galaxy Note 4 im Test: Die nächste Runde im Kampf ums beste Smartphone

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Die nächste Runde im Kampf ums beste Smartphone
Von , Armando Degá

Aus dem aktuellen Neuheiten-Gewitter sticht das Samsung Galaxy Note 4 heraus: Der Snapdragon 805 verspricht enorme Power. Das WQHD-Display braucht aber auch reichlich davon.

Gerade wenn man denkt, dass das Rennen um das größte High-End-Smartphone zumindest vorübergehend ein Ende gefunden hat, kommt ein Hersteller und dreht wieder ein bisschen an der Zollschraube. Vor wenigen Wochen erst hat Apple sein iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll großem Bildschirm präsentiert; ein echtes Riesenteil.

Jetzt kommt der Konkurrent aus Südkorea und setzt wieder einen drauf: Die vierte Generation des Galaxy Note kommt mit einem 5,7 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm daher. Und damit nicht genug: Nach dem LG G3 ist das Note das zweite Smartphone mit einem Quad-HD-Display. Es stellt also 2560 x 1440 Bildpunkte dar, was in einer Pixeldichte von satten 515 PPI resultiert. Ob diese hohe Auflösung allerdings auch zu deutlich verkürzten Akkulaufzeiten führt wie beim G3, werden wir im Verlauf des Testes noch sehen.


Ebenfalls einer der ersten ist Samsung beim Einsatz des neuen Prozessor-Flaggschiffes von Qualcomm. Der Snapdragon 805 ist wieder ein Vierkerner, der im Vergleich zu seinem Vorgänger zwar nicht grundlegend überarbeitet wurde, aber dennoch einige Verbesserungen und Neuerungen aufweist.

Qualcomm selbst spricht vom Snapdragon 805 Ultra HD - und der Name ist Programm: So lassen sich 4K-Displays und -UIs direkt ansprechen, auch 4K-Videos werden Hardware-seitig per H.265 codiert. Die vier Rechenkerne tragen jetzt die Bezeichnung Krait 450 und arbeiten mit einem Takt von bis zu 2,7 GHz; beim Snapdragon 801 waren es noch maximal 2,5 GHz.

Ebenso viel Beachtung hat aber auch die integrierte GPU verdient: Die Adreno 420 soll Spiele in UHD-Auflösung ermöglichen und im Vergleich zur Vorgängerin namens Adreno 330 insgesamt einen gehörigen Leistungsschub bieten. Mit DirectX-11-Unterstützung und einem Maximaltakt von 600 MHz dürfte die Adreno 420 auch deutlich schneller sein als die aktuellen Top-Modelle der Mitbewerber wie Nvidia Tegra 4 oder ARM Mali-T628.

Damit CPU und GPU ihre Leistung auch voll entfalten können, stellt Samsung dem SoC satte drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite.

In anderen Ländern verbaut Samsung übrigens einen hauseigenen Octa-Core-Prozessor der Exynos-7-Baureihe. Dieser arbeitet nach dem big.LITTLE-Konzept und vereint je vier Cortex-A57- und A53-Kerne. Die GPU ist eine ARM Mali-T670. Vielleicht bekommen wir zu einem späteren Zeitpunkt ja die Gelegenheit zu überprüfen, wie gut sich der Exynos im Vergleich zum Snapdragon 805 schlägt.

Seit dem Erscheinen des Vorgängers hat sich auch einiges bei den Kameramodulen getan: Mit 16 und 3,7 Megapixeln lösen Haupt- und Frontkamera jetzt deutlich höher auf, zudem unterstützt die rückwärtige Optik jetzt auch UHD-Videoaufnahmen.

Soviel also zu den wichtigsten Neuerungen der vierten Note-Generation. Ein wenig angepasst hat Samsung auch die unverbindliche Preisempfehlung. 749 Euro beim Note 3 stehen jetzt 769 Euro für das Note 4 gegenüber. Online gibt es das neue Spitzen-Phablet der Koreaner bereits zu Preisen von deutlich unter 700 Euro. Aber auch der Straßenpreis wird erfahrungsgemäß noch deutlich sinken.

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  • The_Alpha , 6. November 2014 19:01
    Als Vergleichspartner würde sich bzgl. Display, Hardware und Größe das Oppo Find 7 anbieten, oder sehe ich das falsch ? oder habt ihr nur grad keins zur Hand ?