Samsung Galaxy S7 Edge: Mehr Smartphone geht kaum

Das Samsung Galaxy S7 Edge ist eine sanfte Weiterentwicklung des Vorgängers. Die Rückkehr des Speicherkarten-Slots, die verbesserten Kameras und die weitgehend erstklassige Ausstattung machen das Top-Modell aus Südkorea zum aktuell wohl besten Smartphone.

Während die Vorgängergeneration noch drei Modelle aufzuweisen hatte – S6, S6 Edge und S6 Edge Plus –, wird es von der aktuellen Top-Serie von Samsung wohl nur zwei Versionen geben. Das Galaxy S7 besitzt eine Display-Diagonale von 5,1 Zoll und ist damit gegenüber seinem Vorgänger in puncto Größe unverändert.

Das hier getestete S7 Edge hat indes deutlich auf 5,5 Zoll zugelegt. Daraus resultiert die Vermutung, dass es ein S7 Edge Plus nicht geben wir. Das S6 Edge Plus maß 5,7 Zoll. Bis auf das Größenwachstum ist sich das Edge optisch weitgehend treu geblieben, was insbesondere für die abgerundeten Displaykanten als Erkennungsmerkmal gilt.

Nicht von außen zu erkennen ist der im kombinierten Kartenschacht untergebrachte SD-Slot, auf den Samsung bei den S6-Modellen erstmals verzichtet hatte. Jetzt ist er wieder da und nimmt microSD-Karten mit bis zu 200 GByte Speicherkapazität auf. Angesichts des in Europa nur 32 GByte großen internen Speichers ein absolutes Muss. Weiterhin nicht ohne Weiteres wechselbar ist der Akku. Die Kollegen von iFixit heben allerdings hervor, dass ein Batterietausch deutlich einfacher zu machen ist als bei der 6er-Generation.


Wenn S draufsteht, ist Spitzenklasse drin. Dafür sind die Top-Modelle aus Südkorea bekannt, und das erwarten die Käufer auch. Obwohl die unverbindliche Preisempfehlung für das S7 Edge „nur“ noch 800 Euro beträgt (S6 Edge: 850 Euro), hat Samsung alles verbaut, was Rang und Namen hat. Prozessor, Speicherausstattung, Display, Funkmodule – auf den ersten Blick handelt es sich durchweg um Premium-Komponenten.

Premium sollen auch die überarbeiteten Kameramodule sein. Dabei dreht Samsung nicht schon wieder an der Auflösungsschraube. Im Gegenteil: Die reine Megapixel-Zahl ist bei der Hauptkamera sogar von 16 auf 12 zurückgegangen. Dennoch verspricht Samsung eine nochmals verbesserte Bildqualität und ein optimiertes Schwachlichtverhalten. Der Sensor stammt von Sony.

An Farben bietet Samsung drei zu Auswahl. Unser Testgerät kommt im schwarzen Gewand daher. Daneben gibt es noch Weiß und Gold. Seriöse Online-Angebote beginnen bei rund 750 Euro. Einige Händler liegen zum Testzeitpunkt auch schon bei nur gut 700 Euro. Deutsche Anbieter sind allerdings nicht darunter.

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2 Kommentare
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  • Mapan
    Mir gefällt das S7 out-of-the-Box nicht sooo dolle. Aber mit diesen Anpassungen rockt es jetzt -> https://www.youtube.com/watch?v=7Hr7E8J1VN0
  • Joel_1
    Also bei der Frontcamera geht noch viel. Gibt sogar Hersteller mit OIS vorne und 4K selfie videos :) Lautsprecher mässig geht auch noch was denn Samsung verbaut billig Lautsprecher und beim RAM kann man 6GB verbauen und mind 256GB Speicher. Sowas stelle ich mir vor unter einem geilen Handy. Und der Akku auch mind 3500-5000 Mah