Samsung Galaxy Tab A 9.7: Ein Tablet beschreitet traditionelle Pfade

Die meisten Tablets kommen mit Breitbild-Display und werden als Multimedia-Talente für Video, Games und Musik beworben. Mit dem Galaxy Tab A rückt Samsung traditionelle Werte in den Vordergrund: Dank 4:3-Panel soll es sich besonders gut zum Lesen eignen.

Denken wir kurz mal fünf Jahre zurück – damals erblickte Apples erstes iPad das Licht der Welt. Das vermeintlich erste "richtige" Tablet kam mit einem 9,7 Zoll großen Display und XGA-Auflösung (1024 x 768 Pixel, also 4:3-Bildformat). Apple ist sich über die Jahre zumindest beim Formfaktor treu geblieben. Die meisten anderen Hersteller – auch Samsung – setzen mittlerweile auf die Breitbildformate 16:9 und 16:10.

Doch die Südkoreaner besinnen sich mit ihrem neuesten Tablet-Spross jetzt wieder auf das Seitenverhältnis, das über Jahrzehnte hinweg das Fernsehen und den Computer dominierte: 4:3. Samsung erklärt diesen Schritt mit einem Mehr an Anzeigefläche, das insbesondere beim Lesen – seien es E-Books oder Webseiten – Vorteile bringen soll. Gleichzeitig gibt es aber nur 1024 x 768 Bildpunkte, also XGA. Die Gleichung des Samsung Galaxy Tab A 9.7 heißt daher: Mehr Fläche = geringere Auflösung. Ob das aufgeht?

Mit einer Preisempfehlung von 350 Euro für die getestete LTE-Version platziert Samsung das Tab A in der Mittelklasse. Ohne 4G-Modul werden 50 Euro weniger fällig. Beide Versionen werden in den einschlägigen Online-Shops zum Testzeitpunkt bereits rund 40 bis 50 Euro günstiger angeboten.

Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte, lässt sich aber erweitern. Der Arbeitsspeicher der LTE-Version mit zwei Gigabyte größer als der der WLAN-Version, bei der 1,5 Gigabyte verbaut sind. Erhältlich ist das jüngste Samsung-Tablet in den Farben Schwarz und Weiß.

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1 Kommentar
    Dein Kommentar
  • palatas
    Ein 300,- € Tablet mit einer so niedrigen Auflösung (1.024 x 768) finde ich nicht mehr ganz zeitgemäß.

    Bei 100-150,-€ fänd ich es in Ordnung. Es gibt ja auch Vorteile wie weniger Leistungsbedarf bei dem Grafikchip und geringerer Stromverbrauch, aber dafür auf eine Scharfe Darstellung verzichten, die man schon von den meisten anderen Geräten kennt?

    Was ich gut finde ist das 4:3 Format. Hatte mir beim Ipad 2 bereits gefallen. (wobei ich die Auflösung auch dort schon als niedrig empfunden habe)

    (Edit Text freundlicher formuliert)
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