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Samsung Active Tab: Weder Fisch noch Fleisch - robust, aber nur bedingt Business

Samsung Active Tab: Weder Fisch noch Fleisch - robust, aber nur bedingt Business
Von , Armando Degá

Ein robustes Gehäuse, ein Eingabestift, LTE und ein paar spezielle Apps – fertig ist das Business-Tablet. Ganz so einfach ist es aber nicht. Denn das Active Tab von Samsung ist mehr robust als Business - aber dafür bleibt es auch bezahlbar.

Zwar gibt es viele Tablets gegen Aufpreis auch mit Mobilfunkmodul, sodass der mobile Einsatz zumindest möglich ist. Aber wenn man es verstärkt mobil nutzt, steigt auch die Gefahr, dass das Tablet mal herunterfällt, nass wird oder anderen Umwelteinflüssen wie Hitze und Kälte ausgesetzt ist.

Anbieter wie Panasonic haben daher besonders robuste Geräte im Angebot, die den Gefahren des mobilen Einsatzes trotzen sollen – teils sogar in unwirtlichen Regionen wie dem Hochgebirge oder einer Wüste. Entsprechend robust ausgeführte Geräte haben aber ihren Preis – und der ist auch vielen Outdoor- und Business-Usern einfach zu hoch.

Samsung bringt mit dem Galaxy Tab Active ein zwar nicht sehr günstiges, aber mit 500 Euro zumindest noch bezahlbares Tablet, das mit IP-Zertifizierung und Sturzsicherheit lockt. Eben mit denselben Eigenschaften, wo man andernorts teils vierstellige Beträge auf den Tresen blättern muss.

Aber auch 500 Euro – oder mindestens 430 bis 450 Euro, die aktuell im Web aufgerufen werden – sind noch viel Geld für ein Tablet. Erst recht für eines mit einem acht Zoll großen Display und einer Mittelklasse-typischen Ausstattung. Denn genau das ist das Samsung Tab Active, wenn man einmal von den Besonderheiten des Gehäuses, dem LTE-Modul und der Möglichkeit des Zugriffs auf die Samsung KNOX-Infrastruktur absieht. Dazu aber später mehr.

Die Ausstattung des Active Tab kann man getrost als komplett bezeichnen. Vom Hocker reißt einen das Datenblatt aber nicht. Im Gegenteil: An manchen Stellen, etwa bei den Kameras, servieren die Koreaner echte Magerkost. Einzig der Stift sticht auf den ersten Blick heraus. Ob der Stylus den Unterschied macht, muss sich aber erst noch zeigen.

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