Samsung beschönt Verkäufe des Galaxy Tab

Der Prozess zwischen Apple und Samsung befördert auch so einige Internas zu Tage, die die Hersteller wohl lieber für sich behalten hätten. Dies betrifft insbesondere die Verkaufszahlen der Samsung Galaxy Tab, das vom Hersteller stets als Erfolg angepriesen wurde. Gegenüber Investoren wurde sogar angedeutet, dass innerhalb von sechs Wochen zwei Millionen der Tablets über die Ladentische der Händler gegangen seien. Interne Dokumente zeigen jedoch, dass es die Flachrechner-Serie im Jahr 2011 auf eine Stückzahl von gerade mal einer Million Exemplare gebracht hat.

Diese Resultate zeigen nicht nur, dass die Galaxy-Tab-Serie ein Flop war, sondern sie unterstreichen auch den Mangel an Zuverlässigkeit von Marktanalysen. Als Folge korrigierte Strategy Analytics auch den Marktanteil des iPads von 95% auf 75%. Mittlerweise wird die Studie als völlig falsch eingestuft - und sie zeigt damit großes Problem der Analysten: Die greifen verstärkt auf Zahlen zurück, die von den Unternehmen herausgegeben werden, anstatt wirklich eigene Erhebungen durchzuführen.

So zeigen Prozess-Dokumente, die Apple Insider zugespielt wurden, dass Samsung die Studie bewusst aufgebauscht hat, um vor Investoren die Bedeutung des iPads herunterzuspielen und die Wichtigkeit des eigenen Produktes zu übertreiben. Hinter den Kulissen bekannt war, dass die Zahlen nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatten.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • tonne
    Lieber Herr Wellendorf, lieber Herr Civera,
    auch wenn der Artikel sehr interessant ist, Ihre Rechtschreibung jedoch, ist unter aller Kanone. Das muss hier mal gesagt werden, denn es häuft sich mittlerweile bis ins Unerträgliche. Geben Sie sich hierbei doch mal etwas mehr Mühe, bitte.
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  • derGhostrider
    Auch der Satzbau lässt mal wieder zu wünschen übrig:
    "Hinter den Kulissen bekannt war, dass die Zahlen nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatten."
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