Samsung: GDDR6-Grafikspeicher soll bis 2018 erscheinen

Bei Grafikspeicher war die Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht unbedingt die spannendste. Geschwindigkeiten und Kapazitäten änderten sich zwar, doch am Grundprinzip wurde kaum gerüttelt.

Erst der HBM-Speicher, der erstmals von AMD bei den Fury-Grafikkarten (hier unsere Tests von Radeon R9 Fury X, Radeon R9 Fury und Radeon R9 Fury Nano) genutzt wurde, brachte Bewegung in die Geschichte und könnte nicht nur wie bereits geschehen bei Grafikchips, sondern auch bei klassischen Prozessoren genutzt werden.

Gerade AMD könnte an dieser Stelle auf das neue Speicherformat setzen, denn bei den APUs des Herstellers nutzen CPU und GPU den RAM gemeinsam. High Bandwidth Memory könnte hier zu einer weiteren Beschleunigung führen.

Samsung begegnet der neuen Technologie aber anscheinend mit Skepsis. Die Koreaner sehen den Aufwand der Integration des Speichers in den Prozessor als größtes Hindernis für einen breiten Einsatz. Stattdessen wollen sie den aktuellen GDDR-Standard weiterentwickeln und bis 2018 GDDR6 zur Marktreife bringen. GDDR6 soll sich durch eine deutlichen Performance-Zuwachs auszeichnen.

Die Übertragungsgeschwindigkeit soll auf bis zu 16 GBit/s steigen - beim aktuellen GDDR5X sind es bis zu 10 GBit/s. An einem 256-Bit-Interface sollen Bandbreiten von 512 GByte/s möglich werden, bei einem 384 Bit breiten Interface sind dementsprechend bis zu 786 GByte/s realistisch.

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