Samsung setzt in Smartphones weiterhin auf Heatpipes

In Highend-Smartphones werden teilweise Prozessoren verbaut, die auf kleinstem Raum Geschwindigkeiten liefern können, die höher als bei Einsteiger-Notebooks ausfallen. Dementsprechend müssen sich auch Smartphone-Hersteller Gedanken um Kühlkonzepte machen und haben dabei schon seit einer ganzen Weile eine Technologie für sich entdeckt, die bei klassischen PCs, Notebooks oder auch Grafikkarten  bereits seit längerem Stand der (Kühl-)Technik sind: Heatpipes.

Auch Samsung kommt um diese Entwicklung allem Anschein nach drum herum. Die Koreaner setzen bei den fürs kommende Jahr geplanten Flaggschiffen auf die Vapor-Chambers und werden wohl auch im Jahr 2019 auf diese Form der Kühlung in Smartphones bauen. Gleichwohl sind die Heatpipes bei den Herstellern nicht sonderlich beliebt, denn sie gelten in der Herstellung als vergleichsweise teuer - Smartphone-Heatpipes besitzen eine Bauhöhe von nur 0,4 Millimetern -, und führen zu höheren Gerätepreisen. Außerdem sind sie trotz der kompakten Gestalt ein zusätzliches Bauteil, und auf die wird in Mobiltelefonen gerne verzichtet.

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